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… in die Küche!

 

Heute mal wieder ein Gastrezept. Ich selbst habe ja kaum noch Zeit etwas einszustellen… *schäm*

 

Bienenstich à la Hotel Mama

 

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Zuerst den Ofen auf 180 °C Umluft einstellen.

 

Die Schale einer naturreinen Zitrone abreiben und beiseite stellen. Eine große rechteckige Springform mit Backpapier auslegen.

(Die Füllmenge entspricht etwa der 1,5 fachen Menge einer normalen Springform)

 

Für den Teig:

6 Eier mit

190 Gramm Zucker sehr schaumig rühren. Dazu kommt der Saft von

1 Zitrone. Jetzt  vorsichtig

190 ml Butteröl (Rapsöl mit Buttergeschmack) einrühren. Zuletzt

225 Gramm Mehl mit

3 Teelöffel Backpulver (gesiebt) mischen und unterrühren

Alles in die Springform füllen und ab damit in den heißen Ofen.

 

In einem Topf auf dem Herd

75 Gramm Butter schmelzen,

3 Esslöffel Sahne dazugeben und dann

60 Gramm Zucker und

2 gehäufte Esslöffel Honig und

1 Messerspitze Zimt und

200 Gramm gehobelte Mandeln vorsichtig unterrühren und unter Rühren einmal aufkochen lassen.

 

Nach ca. 15 Minuten im Ofen müsste der Teig schon fest genug sein, um ihn aus dem Ofen zu holen und die heiße Mandelmasse vorsichtig obenauf zu verteilen.

(Vom Rand beginnen und nicht alles in die Mitte schütten, sonst sinkt es in der Mitte ein.)

Jetzt kommt der Kuchen noch einmal für ca. 10 Minuten in den Ofen, bis die Oberfläche leicht brodelt und eine sanfte Bräunung hat.

Kuchen heraus holen und gleich mit einem Messer vorsichtig am Rand lösen, aber noch in der Form lassen. Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, geht das nicht mehr gut, der Karamell ist dann zu fest.

Sobald man die Form anfassen kann, wird der Springformrand abgenommen und in Wasser eingeweicht. Den Rand säubern… er wird später wieder gebraucht.

 

Jetzt aus

750 ml 1,5 %er Milch

2 Päckchen Puddingpulver und

2 gehäuften Esslöffeln Zucker einen sehr festen Pudding kochen. Dazu kommt am Schluss der

Zitronenabrieb. Diesen nicht mitkochen, sonst wird der Pudding bitter!

 

Wenn der Pudding abgekühlt ist (natürlich kann man den Pudding auch vor dem Backen kochen), werden

5oo ml Sahne geschlagen mit

2 Tüten Sahnesteif und

1 gehäuften Esslöffel Zucker.

 

Der Kuchen wird nun mit Hilfe des Backpapiers vom Bodenblech genommen und mit einem langen Messer einmal quer durchgeschnitten.

Die Oberseite abheben und mit einem Messer in Quadrate vorschneiden. Jetzt mit dem Mixer den abgekühlten, sehr festen Pudding wieder cremig schlagen

und dann mit einem Schneebesen die Sahne vorsichtig von Hand unterheben. Die gesäuberte Form wieder zusammensetzen und den Boden einlegen.

Mit der Pudding-Sahne-Creme bestreichen und den vorgeschnittenen Mandeldeckel wieder aufsetzen. Etwas andrücken.

Der Kuchen muss mindestens einen (besser zwei) Tage im Kühlschrank gut durchziehen.

 

Guten Appetit!

 

Viel Spaß beim Nachbacken und einen wunderschönen Sonntag!

Alles Liebe,

Clara

 

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Etwas verspätet (etwa ein Jahr) , aber wie versprochen, das Rezept für einen meiner Lieblingskuchen!

Wunderbar saftig und schmatzig. Und wesentlich g’schmackiger als die üblichen „reinen“ Zitronenkuchen…

Zutaten:

4 Eier

50 ml Milch

200 g Puderzucker

125 g Kokosraspel

125 g Mehl

1 Pck. Vanillezucker

½ Pck. Backpulver

200 ml Öl

1 naturreine Zitrone für Saft und Schale

Die Mengenangaben genügen für 4 Miniatur-Kuchen oder einen großen Kuchen…

Zunächst die Eier trennen. Milch, die Hälfte des Zuckers, Vanillezucker und Eidotter schaumig rühren. Zitronensaft und -schale untermixen, dann das Öl. Das Eiweiß mit der anderen Hälfte des Zuckers steif schlagen. Mehl, Kokosraspeln und Backpulver vermengen und unter die Eigelbmasse unterrühren. Zum Abschluss in den Eischnee unterheben. Niemals die ganze Eischneemasse auf einmal! Die erste Hälfte unterrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und dann die zweite Hälfte vorsichtig unterheben bis alles gerade so vermengt ist. Nun den Teig in die eingefettete und bemehlte Form füllen und bei 180°C in den Ofen schieben.

Die Backzeit hängt von der Größe und Form der Backform ab.

4er Mini-Form oder Blech: 20 Minuten

Große, runde Form: 45 Minuten

Große Kastenform: 30 Minuten

5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann stürzen. (Es sei denn ihr habt auf einem Blech gebacken ;) )

Für die Dekoration ganz dezent mit Zuckerguss beträufeln und Kokosraspel drüberstreuen oder einfach eurer Phantasie freien Lauf lassen…

Viel Spass beim Nachkochen und ein wundervolles Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

…wird auch dich noch überzeugen!

Klebreis (ob normal oder in der süßen Variante) ist mit Abstand der beste Reis der Welt. Ganz Thailand (und inzwischen auch meine Mutter) sind bereits meiner Meinung. Warum? Probiert’s aus und ihr werdet schon sehen. ;)

Die Zubereitung benötigt etwas Vorarbeit, hat jedoch einen ungemein großen Vorteil: Sie ist idiotensicher! Der Reis kann nämlich unmöglich verkochen! :)

Stellt gleich etwas mehr Reis her, als ihr denkt, dass ihr braucht. Die Reste lassen sich nämlich zu einem köstlichen Dessert verarbeiten!

„(Süßer) Klebreis“ / „(Sweet) Sticky Rice“

Der Klebreis (Menge praktisch egal) wird zunächst für 5-6 Stunden (oder über Nacht) in Wasser eingeweicht und dann etwas abgewaschen. Dann wird er in einen Dämpfeinsatz verfrachtet und für 25 Minuten über kochendes Wasser gehängt und gut zugedeckt. Dämpfeinsätze gibt es in allen Größen und Formen und Materialien. Welchen ihr benutzt ist relativ egal, solange Löcher vorhanden sind, diese aber klein genug sind, dass der Reis nicht durchfällt und ein Deckel vorhanden ist, der möglichst luftdicht abschliesst.

Die Thailänder nehmen hierfür üblicherweise Dämpfkörbe (siehe Foto), hierzulande gibt es (für die Deutschen Hygienefreaks) aber auch welche aus Metall.

Während den ersten 25 Minuten zwischenzeitlich 2-3 Mal umrühren. Die Dämpfzeit könnt ihr nach oben praktisch beliebig verlängern. Wenn der Reis gar ist, wird kein weiteres Wasser mehr aufgenommen: er bleibt lediglich warm!

Der Reis hat dann eine wunderbare Konzistenz: Er klebt zusammen, ist aber in keinster Weise schleimig, sondern fast schon etwas trocken und angenehm bissig. Vergleichbar mit al dente – Nudeln. Das macht ihn zur perfekten Beilage zu Currys (z.B. Hühnchencurry, grünem Gemüsecurry, Curry-Kokos-Suppe) aber auch zu jeglichem anderen asiatischen Essen, falls einem der 0815-Reis zu langweilig ist. Der Reis wird traditionell mit den Fingern gegessen. Man reisst kleine Stückchen ab, formt Bällchen daraus und dippt diese in die (im asiatischen Essen meist reichlich vorhandene) Sauce.

Wer den Reis als Süßspeise genießen möchte, kann daraus sowas wie die Thailändische Variante von Milchreis herstellen. Ihr mischt etwa 200 ml Kokosmilch mit 75 g Palm- oder Kokoszucker (die Mengen gelten pro 500 g Klebreis (Trockengewicht)). Sollte sich der Zucker nicht ganz lösen, erwärmt die Mischung auf dem Herd, oder kocht sie kurz auf (das verstärkt das Karamellaroma). Nun über den im Idealfall noch warmen Reis gießen und ordentlich durchrühren. Gegebenenfalls (wenn es nicht cremig genug schmeckt) noch etwas Kokosmilch dazugeben.

Nun anrichten mit frischen Obst (in Thailand gibt es dazu meist Mango) und etwas Kokosnuss…

Klebreis lässt sich ausserdem bestens in größeren Mengen für Buffets und Partys herstellen, als erfrischende Abwechslung zum obligatorischen Kuchen, Tiramisu oder (Wackel)-Pudding…

Viel Spass beim Ausprobieren und eine wunderschöne Woche!

Alles Liebe,

Clara

…so ein Curry! Und gelegentlich auch ziemlich grün! ;)

Die ersten 10 Tage in Thailand habe ich mich ausschliesslich auf der essenden Seite betätigt. Das war auch gut und lecker, aber irgendwann dachte ich mir, es wird mal Zeit auch zu lernen, wie man die ganzen tollen Sachen selbst zubereitet!

Der Kochkurs in der „Blue Lagoon Cooking School“ auf Ko Chang hat mir riesigen Spass bereitet. Mindestens genauso viel Spass macht es mir aber natürlich, euch die leckeren Rezepte jetzt weitergeben zu können! :)

„Grünes Hühnchencurry“

Für etwa 3-4 Portionen benötigt ihr:

400 Gramm Hühnchenfleisch (in Streifen geschnitten)

Gemüse bis zum Abwinken. Hierfür empfehlen sich Auberginen (auf dem Bild oben seht ihr eine Auswahl davon, wieviele Sorten Auberginen es eigentlich gibt, neben den langweiligen lilanen, die bei uns immer im Supermarkt liegen…), Kürbis, Bambussprossen, Broccoli, Blumenkohl… alles in Bissgröße gewürfelt!

2-3 Dosen Kokosmilch (je nachdem ob ihr das Curry eher suppenmäßig löffeln wollt, oder in einer Schale mit Reis servieren)

Und zuletzt noch eine ganze Menge Gewürze…

je nach Schärfetoleranz eurer Zunge 1-3 Esslöffel grüne Currypaste (irgendwann erklär ich auch nochmal wie man das grüne Gold selbst zubereiten kann)

2 Kaffirlimettenblätter

eine Hand voll gehackten Basilikum

2-3 Chillis (in Streifen geschnitten)

2 Teelöffel Kokos- oder Palmzucker (zur Not auch normaler)

2-3 Teelöffel Fischsauce

Die Kokosmilch wird zunächst bei mittlerer Hitze zum Kochen gebracht. Dann wird die Currypaste hinzugefügt und so lange verrührt, bis sich alles vermengt hat und keine Stückchen mehr zu sehen sind. Nun werden die grob zerrupften Kaffirlimettenblätter hinzugefügt und das Hühnchenfleisch.

Etwa ein Minütchen köcheln lassen und dann das ganze Gemüse (auch die Chillies) hinzufügen und auf kleiner Flamme köcheln lassen bis das Fleisch durch und zart ist. Je nach Größe der Streifen dauert das etwa 6-8 Minuten. Das Gemüse darf ruhig noch ein wenig bissig sein. Nun werden zuletzt noch Fischsauce und Zucker hinzugefügt. Alles nochmal aufkochen und dann vor dem Servieren die Kaffirlimettenblätter und die Chillies rausfischen.

Dazu serviert wird gedämpfter Jasminreis oder Klebreis. Wie man Klebreis richtig zubereitet erkläre ich euch auch ein anderes Mal! ;)

Viel Spass beim Ausprobieren und ein wunderschönes Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

Es krabbelt…

…zum Glück nicht mehr! Dafür ist es (teils) knusprig und gut gewürzt!

In 3 Wochen Thailandurlaub, probiert man ja so einige leckere Dinge. Ich dachte mir, ich beginne mal mit dem (optisch) ekligen und steigere mich dann zu höheren Genüssen… ;)

Den Anfang macht ein harmloses kleines Omelette…

…harmlos? Naja nicht ganz… diese kleinen Knubbelchen da drin sind nicht etwa Reis, oder Gewürze, sondern…

…Bieneneier!

Ich muss zugeben, hier war es mehr die Vorstellung die irritiert hat. Man hat die Dinger nichtmal rausgeschmeckt…

Schon viel eher geschmeckt hat man folgende „Köstlichkeit“:

Seht ihr’s? Seht’s ihr’s auch? Die Knubbelchen und die Fühlerchen? ;) Ganz recht, das sind…

…ach, kann man ja garnicht lesen… Ameisen und Ameiseneier! Ich nehme an das „Aussenrum“ war wieder Omelette. Hoffe ich zumindest… O_o

Die Ameisen selbst hat man kaum geschmeckt, die Eier dagegen waren sehr deutlich zu „spüren“. Die zerplatzten nämlich beim Draufbeissen und dann lief da flüssiges Zeugs raus. Leicht ekliges Gefühl auf der Zunge. Lecker war’s trotzdem! ;D

Optisch schon viel eindeutiger waren die kleinen Vertreter hier:

Ok, ich geb’s ja zu… etwas eklig sieht es schon aus… aber wenn man den ersten Ekel mal überwunden hat…

…dann, ja dann schmecken die Teile lustigerweise wie Erdnussflipps! Ich hab tatsächlich die komplette Schale aufgefuttert!

Letztes Schmankerl auf der Liste hat ähnlich geschmeckt, hatte nur eine etwas andere Form…

Ähm… Raupen? Yummy? ^^

Hm… Yummy! Gut gewürzt und mit Sojasauce besprenkelt… Schmeckt besser als Chips und ist sicherlich gesünder!

So… mehr Insekten hab ich im Urlaub nicht (bewusst) verputzt! (Die ein oder andere eingeatmete Fliege nicht mitgezählt) Beim nächsten Mal gibt es appetitlichere Dinge zu sehen und auch wieder ein Rezept dazu… Versprochen!

Ich wünsche ein angenehmes Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

Kiwitraumkuchen…

Wie versprochen, das erste Rezept der Geburtstagskuchenschlacht! :)

„Kiwitraumkuchen“

Zunächst:

125 Gramm Butter

125 Gramm Puderzucker und

ein Päckchen Vanillezucker schaumig rühren und nach und nach

zwei Eigelb dazugeben und sehr schaumig rühren. Danach

5 Kiwis schälen und grob würfeln und unter die Masse heben,

125 Gramm grob gehackte Walnüsse unterheben und zuletzt

1/4 Liter mit 1 Päckchen Sahnesteif geschlagene Sahne unterheben.

Nun werden in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform die Hälfte von 3 Paketen Löffelbisquits (kleingebröselt) gegeben, die Kiwi-Nuss-Sahnemasse eingefüllt und mit den restlichen Bröseln bedeckt.

Der Kuchen muss dann unbedingt über Nacht im Kühlschrank durchziehen! Andernfalls habt ihr beim Stürzen eine riesige Sauerei und die ganze Küche voller Krümel… ;)

Also am nächsten Tag auf eine Platte stürzen, die Form abheben und vorsichtig das Backpapier abziehen.

Zum Verzieren 1/4 Liter Sahne steifschlagen, zusammen mit einem Päckchen Sahnesteif und etwas Zucker. Die Sahne mit der Spritztülle auf den Kuchen geben und Scheiben von etwa 2 – 3 Kiwis dekorativ auflegen.

Und fertig ist ein Traum von Kuchen! (ganz ohne Backen)

Viel Spass beim Ausprobieren und ein wundervolles sonniges Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

Kuchenschlacht…

Am Wochenende war mal wieder Geburtstagsfeier angesagt (Alles Gute Mama! :)) und da eine Menge Leute eingeladen waren, wurde selbstverständlich eine noch größere Menge Kuchen gebacken.

Von links nach rechts: Erdbeer-Creme-Torte, Windbeutel mit Mascarponecreme und Himbeeren, Apfelweinkuchen mit Marzipangitter, Etagere unten: Blaubeermuffins, Etagere mitte: Brombeer-Petit-Fours, Etagere oben: Limetten-Joghurt-Creme…

…Rhabarber-Baiser-Kuchen, Bienenstich, Möhrenkuchen, Kiwi-Traum-Kuchen und Moro di Venezia.

Bei so viel Auswahl, konnte man sich kaum entscheiden, was man alles probieren sollte…

Der Bienenstich war wundervoll cremig!

Der Kiwi-Traum-Kuchen sah definitiv am tollsten aus!

Am meisten Arbeit steckte definitiv in den Brombeer-Petit-Fours…

…nämlich geschätzte 5 Stunden, wobei die meiste Zeit für die Verzierung draufging.

Die Limetten-Creme dagegen benötigte nur etwa 10 Minuten!

Und zuletzt durfte natürlich die schlüpfrige Möhrenkuchendeko nicht fehlen!

Demnächst folgen selbstverständlich noch ein paar Rezepte zu den ganzen Bildern! :)

Ich wünsche einen guten Start in die Woche!

Alles Liebe,

Clara

Und weiter geht es, erneut, mit einem Asiatischen Rezept. Diesmal allerdings einem kalten! Ich hab zwar vor zwei Tagen erst was eingestellt, aber ich dachte mir, nachdem ich euch monatelang wegen der Uni so vernachlässigt habe, stört das sicher niemanden… ;)

Für die Vietnamesischen Sommerrollen benötigt ihr (pro Person):

5 Blatt Reispapier

30 g Glasnudeln

ein Beutelchen Sprossen aus dem Asiamarkt (ca 250-300g)

1 XL-Karotte

1/2 Gurke

3-4 Zweige frischen Koriander

Die Karotte wird mit dem Sparschäler bearbeitet und danach mit einem Julienneschäler in ganz feine Streifen geschnitten, bevor sie zusammen mit den Sprossen für 2 Minuten in kochendem Wasser blanchiert werden.

Die Glasnudeln werden nach Packungsanleitung zubereitet. Zumeist bedeutet dies einfach, dass ihr sie mit kochendem Wasser übergießt und dann für 3 Minuten darin einweichen lasst.

Zuletzt schält ihr die Gurke und schneidet auch diese mit dem Julienneschäler in dünne Streifen und hackt den Koriander (1 Zweig übrig lassen für die Deko!). Inzwischen ist es sicher Zeit das Gemüse und die Glasnudeln aus dem Wasser zu holen. Einfach zusammen in ein großes Sieb verfrachten und abtropfen lassen, während ihr euch daran macht, das Dressing zuzubereiten.

Hierfür vermengt ihr:

2 EL Sojasauce

2 EL Reisessig

1 TL Sesamöl

eine Prise Salz

1 TL Zucker

Das Dressing vermengt ihr in einer großen Schüssel ordentlich mit der Gemüse-Salat-Nudel-Mischung (Naschen erlaubt, es ist grundsätzlich IMMER zu viel Füllung da!) und lasst diese etwa 10-15 Minuten etwas „ziehen“.

Die Zeit lässt sich wunderbar dafür verwenden, das Schlachtfeld, was ihr einst als Küche bezeichnen konntet, wieder in selbige zu verwandeln.

Nun schafft ihr euch eine saubere, freie Fläche zum Einrollen.

Nun wird’s etwas tricky!

Ihr nehmt ein einzelnes Reispapier und lasst 3 Sekunden (nicht länger!) kaltes Wasser darüberlaufen. Etwas abschütteln und auf die Arbeitsfläche legen. Das Reispapier ist jetzt noch etwas fest, aber keine Sorge: Das gehört so!

Ihr nehmt einen ordentlichen Schwung Füllung und drapiert ihn etwa so auf das Reispapier:

Nun klappt ihr die untere Ecke hoch (inzwischen ist das Reispapier schon weich genug dafür) und zieht das Reispapier um die Füllung fest, bevor ihr die Ecken einklappt.

Wenn ihr nun genau wie auf dem Bild zu sehen, ein paar Korianderblättchen auf das Reispapier legt, gibt dies nach dem fertig Einrollen einen wunderschönen „Durchsichtig-Effekt“…

Nun nur noch die Rolle einmal schräg durchschneiden. Bevor ihr die frisch geputzte Küche wieder einsaut, ein kleiner Tipp: KEIN gezahntes Messer dafür benutzen. Das Reispapier klebt wie Sch****e und die Füllung fliegt durch die halbe Küche. Am besten ein großes, schweres und sehr scharfes Messer nehmen und wie beim Kräuterhacken einmal herzhaft und mit viel Schmackes auf das Röllchen hauen.

Zum Dippen habt ihr die freie Auswahl:

Süße Pflaumensauce, Süß-Saure Sauce, Sojasauce, Chilisauce oder (wie in meinem Fall) die allseits bekannte „Sweet Chilisauce for Chicken“… (die übrigens im Asialaden nur einige Cent kostet, im Gegensatz zu den überteuerten Flaschen aus dem Supermarktregal…)

Lecker war’s!

Ich wünsche euch wie immer viel Spass beim Ausprobieren und einen wundervollen Start in’s Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

So langsam wird das Wetter draussen wieder etwas milder und der Blick auf den Kalender droht bereits in 4 Monaten mit dem Sommeranfang. Höchste Zeit, mit den bereits vergessenen Neujahrsvorsätzen und der Feinarbeit an der Bikinifigur zu beginnen.

In diesem Sinne heute etwas sehr gesundes mit viel Gemüse aus Fernost!

An Gemüse benötigt ihr Blumenkohl (al dente vorgaren), Chinakohl und PakChoi.

Dazu ein Bündel Koriander, ein kleines Stück Ingwer, eine grüne Chilischote, grüne Currypaste, Limettensaft, Tamarindenpaste und Kokosmilch.

Zunächst werden Ingwer und Chili in Scheiben geschnitten und in etwas Öl ca 1-2 Minuten ausgebraten.

Die Ingwerscheibchen fischt ihr danach wieder raus, das ganze Aroma davon ist ohnehin ins Öl übergegangen.

Nun sämtliches Gemüse in den Wok geben und 4-5 Minuten bei starker Hitze rühren.

Nun vermischt ihr eine halbe Dose Kokosmilch mit einem Teelöffel grüner Currypaste, einem Teelöffel Limettensaft und einer Messerspitze Tamarindenpaste. Diese Mischung gebt ihr über das Gemüse und fügt den grob gehackten Koriander hinzu. Ein Minütchen köcheln lassen und die Kokosmilch, falls sie noch zu flüssig ist, mit etwas Stärke andicken.

Nun nur noch nach Gusto mit etwas Salz und gegebenenfalls ein paar Tropfen Sesamöl abschmecken.

Wer möchte, kann nun noch ein paar frische Korianderblätter dazugeben. Als Beilage, falls unbedingt Wert darauf gelegt wird, es schmeckt auch hervorragend ohne, eignen sich entweder ganz klassisch Reis oder ein paar Reiskekse. Bitte nicht die Pappe, die hier im Bioladen zu kaufen ist, sondern die „echten“ Reiskekse, aus dem Asia-Markt…

Und nun schnell schmecken lassen, solange das Curry noch schön heiss ist!

Viel Spass beim Ausprobieren und eine wundervolle Woche!

Alles Liebe,

Clara

Wie gut so ein Thunfischsteak letzten Endes wird, steht und fällt mit der Qualität des Fisches. Ihr solltet also auf eine gesunde rote Farbe beim Fisch achten. Das bedeutet vor allem, dass er am Rand nicht grau oder braun ist, sondern durchgängig gut gefärbt. Am Besten ist natürlich Thunfisch in Sushiqualität, der ist natürlich leider auch entsprechend teuer… mein Steak war heute sponsored by Hotel Mama. Vielen Dank dafür! :)

So sieht also ein Stück Thunfisch in Sushiqualität aus. Stolze 300 Gramm!

Später brauchen wir natürlich noch ein leckeres Dressing für den Fisch und den Feldsalat, den es dazu gibt.

Hierfür mischt ihr ein wenig Zitronenschale mit dem Saft einer halben Zitrone (selbstverständlich beides Bio), einem Teelöffel Olivenöl, etwas Salz, Zucker, Pfeffer und einem Esslöffel Kapern.

Als Nächstes heizt ihr eine gut beschichtete Pfanne ordentlich vor und gebt ein paar Spritzer neutrales Öl hinein.

Nun wird der Thunfisch von beiden Seiten je 45 – 60 Sekunden scharf angebraten, je nach Dicke des Steaks.

Nun nehmt ihr die Pfanne vom Herd und lasst den Fisch darin noch eine Minute nachziehen.

Jetzt den Feldsalat anrichten, mit etwas Dressing beträufeln, den Thunfisch obenauf legen und den Rest Dressing darübergeben.

Mmmh…

Da der Fisch Sushiqualität hat, braucht man auch keine Bedenken zu haben, dass er innen noch schön rosa ist…

Geschmacklich erinnert er nichteinmal ansatzweise an Fisch und auch die Konzistenz hat mehr mit Fleisch als mit Fisch gemein…

Preislich gesehen sicher nichts, was man sich jeden Tag, geschweige denn jede Woche leisten kann, aber geschmacklich absolut jeden Cent wert!

Guten Appetit und angenehmes Wochenende!

Alles Liebe,

Clara