Category: Kekse und Plätzchen


Der Sommer kommt! Die Zeit der fettigen, schokoladigen Weihnachtsplätzchen ist vorbei und die letzten Reste sollten spätestens jetzt gegessen sein oder dringend entsorgt werden!

Schade eigentlich. Bedeutet aber auch, dass wieder Platz in der Keksdose ist! Yay! :D

Letztes Jahr habe ich euch ja schon eine Sorte „Sommerkekse“ vorgestellt. Die köstlichen Espresso-Stipper: Cantuccini

Für Leute die keine Mandeln mögen oder vertragen, gibt’s heute das vielfach getestete Rezept für meine Löffelbiskuits:

Pro Portion (reicht in etwa für ein großes Tiramisu) benötigt ihr:

65 g Mehl, gesiebt

3 Eier, getrennt

1 TL Vanillezucker

½ TL Backpulver

60 g Zucker

Die 3 Eigelb mit 25 g Zucker schaumig schlagen. Das dauert in etwa 4-5 Minuten. Den Vanillezucker unterschlagen. Das Ganze sieht dann in etwa so aus:

In einer zweiten Schüssel jetzt die 3 Eiweiß steif schlagen. Dann das Backpulver und die restlichen 35 g Zucker so lange unterschlagen, bis das Eiweiß glänzt und sich der Zucker gelöst hat.

Nun wird das Mehl über das Eigelb gesiebt und zusammen mit der Hälfte des Eiweiß vorsichtig untergehoben.

Dann den Rest des Eiweiß dazugeben und unterheben, so dass es gerade so vermengt ist. Das sollte so aussehen:

Nun die Masse in eine Spritztüte füllen. Wer keine Spritztüte hat, kann einfach einen Gefrierbeutel nehmen, bei dem eine kleine Ecke abgeschnitten wurde.

Nun auf ein Blech mit Backpapier löffelbiskuitgroße Streifen spritzen und etwas Puderzucker darüber sieben. Ab damit in den Ofen bei 175°C (vorgeheizt) für 8-10 Minuten. Schnell aus dem Ofen holen, die Löffelbiskuits sind jetzt nur ganz leicht golden, das muss so sein! Einige Minuten, aber nicht vollständig, auf dem Blech abkühlen lassen und dann vorsichtig vom Backpapier abziehen und auf ein Abkühlgitter legen. Wenn sie vollständig ausgekühlt sind, luftdicht verpacken und möglichst schnell essen oder noch besser: Zu Tiramisu verarbeiten!

Das Rezept dafür folgt irgendwann noch. ;)

Viel Spass beim Nachbacken und ein wunderschönes, baldiges Wochenende!

 

Alles Liebe,

Clara

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Kokosmakronen…

>…mag ich am liebsten, wenn sie richtig schön groß und saftig sind. :)

Für 16 große Kokosmakronen benötigt man:

2 Eiweiß
100 Gramm Zucker (davon 2 Tl Vanillezucker)
100 Gramm Kokosraspel
runde Oblaten

Die Eiweiß werden steif geschlagen, bis sie so fest sind, dass sie den „Über-Kopf“-Test bestehen. Der sieht in etwa so aus:

Dann wird das Eiweiß weitergeschlagen und esslöffelweise der Zucker hinzugefügt. Immer weiterschlagen, bis das Eiweiß richtig schön glänzt, dann ist der Zucker komplett aufgelöst und die Mischung ist stabil genug, um die Kokosflocken vorsichtig unterzuheben. Wenn ich vorsichtig sage, meine ich wirklich vorsichtig. Wenn ihr zu lange in der Schüssel rumrührt, werden die Makronen nachher total flatschig und zerlaufen, weil die Struktur vom Eiweiß wieder in sich zusammenfällt.

Nun füllt ihr die Masse in einen Gefrierbeutel, von dem Ihr eine Ecke abgeschnitten habt, so dass in etwa euer Daumen durch das Loch passt. Die Masse spritzt ihr nun gerade von oben auf die Oblaten, so dass zum Rand der Oblaten noch ein paar Millimeter Platz bleiben, falls die Masse im Ofen doch noch etwas zerläuft. Zur Sicherheit solltet ihr trotzdem noch Backpapier darunter legen.

Nun kommen die Makronen für 20-25 Minuten bei 170°C Umluft in den Ofen. Wenn sie zart goldbraun werden, sind sie fertig. In diesem Stadium haben sie noch einen sehr saftigen Kern. Wenn ihr sie lieber komplett trocken haben wollt, stellt die Temperatur auf 150°C Umluft und gebt sie dafür für 30-35 Minuten in den Ofen.

Die Makronen härten beim Abkühlen etwas nach. Wenn sie gut ausgekühlt sind, könnt ihr sie noch mit der Spitze in geschmolzene Schokolade tauchen, dann bekommt ihr ein Ergebnis, was geschmacklich stark an Bountys erinnert, vor Allem, wenn ihr für die Makronen die saftige Variante gewählt habt. Ich habe Meine dieses Mal (zum besseren Transport) ganz pur gelassen.

Viel Spass beim Nachbacken und ein wunderschönes Wochenende!

Alles Liebe,
Clara

>…so zumindest die Übersetzung des Wortes „Baiser“. Ein Grund, weshalb diese leckeren Teilchen in Frankreich „Meringues“ heissen und bei Urlaubern, die sich dessen nicht bewusst sind, des Öfteren zu Missverständnissen in der „Boulangerie“ führen können.

Wie auch immer sie heissen:
Herzustellen sind sie ziemlich einfach!

Baisers sind praktisch in jeder Größenordnung produzierbar.

Zutatenverhältnis:
50 Gramm Zucker und 3-4 Tropfen Aroma oder 1/2 Teelöffel Gewürz pro Eiweiss

In meinem Fall Butter-Vanille-Aroma, mit Anis habe ich sie allerdings auch schon getestet.
Von Zimt pur ist eher abzuraten. Das resultiert in einem Geschmack, der eher an muffige Füße erinnert… ;)

Die Herstellung ist ziemlich leicht. Das Eiweiss wird mit einer Prise Salz steif geschlagen. Danach wird weitergeschlagen, während der Zucker langsam hinzugegeben wird. Irgendwann während der Zuckerzugabe kann auch der Geschmack dazu und wenn ihr wollt, noch ein paar Tropfen Farbe! Wenn das Eiweiss einen leichten Glanz bekommt, ist es fertig. Dies bedeutet, dass sich der Zucker vollständig gelöst hat.

Nun die Masse in eine Spritztüte (oder einfach einen Gefrierbeutel, bei dem ihr eine kleine Ecke abgeschnitten habt) geben und Formen eurer Wahl auf’s Backpapier zaubern. Die flache Form, die ich gewählt habe, benötigt etwa 30-35 Minuten bei 100°C Umluft. Voluminösere Formen natürlich länger.
Wenn die Baisers ausgekühlt sind, sollten sie durchgängig trocken sein. Sind sie im Inneren noch zäh, können sie problemlos einfach zurück in den Ofen gesteckt werden.

Ich wünsche viel Spass beim Ausprobieren und einen guten Start in die Woche!

Alles Liebe,
Clara

>…aber kennt ihr dass, wenn ihr den Mist nicht in Ruhe genießen könnt, weil ihr immer auf der Suche nach irgendeinem beschissenen Buchstaben seid, um irgendein Wort komplett zu kriegen?

Da gibts nur eine Lösung: Selbermachen!

Und so geht’s:

2 Eiweiss in eine Schüssel geben, die ihr mit einer Prise Salz schön steif schlagt. Kurz vor fest fangt ihr an Zucker hinzuzugeben, insgesamt 60 Gramm, die ihr so lange weiter mit dem Eiweiss verschlagt, bis es schön glänzt und fest ist. Jetzt siebt ihr noch einen Teelöffel Vanillezucker, einen Esslöffel Kakaopulver und einen halben Teelöffel Zimt darauf, die ihr vorsichtig unterhebt. Als Letztes noch, am Besten in zwei Fuhren, 60 Gramm Mehl auf die Masse sieben und unterheben.

An diesen Punkt dürft ihr den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Jetzt müsstet ihr eine ziemlich klebrige Masse in der Schüssel haben. Diese befördert ihr vorsichtig in einen Gefrierbeutel, schneidet eine klitzekleine Ecke von eben Jenem ab und spritzt dann damit Formen eurer Wahl auf ein Backpapier. Entweder ihr schreibt direkt die Buchstaben eurer Wahl, damit ihr euch auch sicher sein könnt, nachher nicht vergeblich in der Tüte zu wühlen, oder aber ihr erspart euch, wie ich, diesen Stress völlig und sucht euch irgendeine andere buchstabenfremde Form aus!

Da kein Backpulver im Teig ist und dieser auch nicht sonderlich viel fließt, reicht etwa ein Zentimeter Lücke zwischen den Formen aus. Jetzt nur noch 8-10 Minuten backen und dann, am Besten direkt auf dem Backpapier, auskühlen lassen. Nicht wundern, der Teig wird erst hart und knusprig wenn er abgekühlt ist.

Viel Spass beim Ausprobieren, guten Appetit und einen angenehmen Start in die Woche!

Alles Liebe,
Clara

>

Ich bin ja der Ansicht, sobald es draussen morgens unter 5 Grad sind, was gerade der Fall ist, ist Anlass genug gegeben die ersten Weihnachtsrezepte zu testen. Abgesehen davon, bin ich damit schon etwa einen Monat langsamer als die Geschäfte.
Also keine Beschwerden! :P
 
Lebkuchen

In einer Schüssel werden vermengt:
330 g Mehl
1,5 TL gemahlenen Ingwer
1 TL gemahlener Zimt
2/3 TL gemahlene Nelken
1/2 TL geriebene Muskatnuss
90 g Butter gewürfelt
Die ganzen Zutaten werden miteinander verknetet, bis sie gut krümelig sind. In dieser Zusammensetzung bekommt ihr eher weiche Lebkuchen. Wenn ihr sie etwas knuspriger mögt, zum Beispiel zum in den Kaffee dippen, nehmt einfach 360 g Mehl.
In einer zweiten Schüssel verquirlt ihr miteinander:
110 g Zucker
90 g Zuckerrübensirup
1 Ei
1 EL Wasser
Jetzt gießt ihr diese merkwürdig aussehende braune Suppe über den krümeligen Teig und knetet alles zusammen. Den Teig kühlt ihr jetzt mindestens eine Stunde, er kann jedoch auch problemlos über Nacht im Kühlschrank gelassen werden, falls ihr ihn vorbereiten wollt.
Nach der Kühlzeit rollt ihr ihn etwa 5 mm dick aus und stecht ihn mit Formen eurer Wahl aus. Hierbei ist zu beachten: Umso kleiner die Ausstechform, desto knuspriger werden nachher die Lebkuchen.

Den Ofen heizt ihr auf 175°C Umluft vor und backt die Lebkuchen dann etwa 10-12 Minuten, erneut, je nach Größe. Orientiert euch nicht daran, wie weich sie nach der Backzeit sind, sie härten beim Abkühlen nach!

Sicherlich werden die Lebkuchen, aufgrund der Abwesenheit von jeglichen ekligen Konservierungsstoffen, nicht so lange halten wie gekaufte, aber die sind ohnehin so lecker, dass sie nicht lange rumliegen werden. Zur allergrößten Not: Verschenkt einen Teil! ;)
Ich wünsche eine angenehme Restwoche und viel Spass beim Nachbacken!
Alles Liebe,
Clara

>

Kekse, heute mal etwas anders. :)
Grießkekse
Zutaten:
180 g Weizenmehl
100 g Zucker (davon 1 EL Vanillezucker)
150 g Grieß
1 Ei
50 g Butter / Margarine (funktioniert auch mit Halbfett)
2 gestrichene TL Backpulver
ein paar Tropfen Bittermandelöl
Zuerstmal wird der Backofen auf 160° C Umluft vorgeheizt.
Nun werden alle Zutaten auf einmal in eine Rührschüssel geschmissen und so lange mit dem Knethaken vom Handrührer bearbeitet, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Zur Not nochmal ein wenig von Hand nachkneten, falls es sonst zu bröselig wird.
Der Teig wird nun in 3 Teile geteilt und ein Batzen jeweils auf Backblechgröße zwischen 2 Lagen Backpapier so hauchdünn wie nur möglich ausgerollt.
Jetzt vorsichtig die obere Lage abziehen und den Teig entweder mit einem Messer oder mit einem Teigrädchen etwas „vorteilen“, damit er sich später besser in einigermaßen gleichmäßige Stücke brechen/schneiden lässt.
Wenn ihr wollt, könnt ihr die Kekse jetzt noch ein wenig verfeinern. Ich habe ein Blech blanko gelassen, eins hauchdünn mit ein wenig Kakaopulver bepinselt und eins mit etwas Zimt.
Wenn die Teigplatte fertig ist, ab damit in den Ofen für etwa 5-10 Minuten. Am Besten in der Küche stehen bleiben und ein Auge drauf haben. Mein Ofen ist zum Beispiel hinten etwas heisser als vorne, was dazu führt, dass ich das Blech immer nach der Hälfte umdrehen muss. So hauchdünne Teigplatten sind da leider etwas anfällig.
Sobald der Teig anfängt ganz zart goldbraun zu werden, schnell aus dem Ofen holen und noch heiss mit einem Messer an den vorgefertigten Rillen entlang zerteilen. Wenn ihr wartet bis er kühler wird, wird er auch härter und dann bricht euch alles in ganz viele kleine Brösel. ;)
Auf jeden Fall sind sind die Kekse, trotz der recht geringen Menge Fett, aufgrund des hohen Grießanteils, angenehm mürbe und schön sommerlich leicht. :) Wer es gern noch etwas „frischer“ mag, kann das Bittermandelöl natürlich auch durch ein wenig Orangen- oder Zitronenaroma ersetzen.
Viel Spass beim Nachbacken!
Alles Liebe,
Clara

>

…und das Backen war wesentlich einfacher, als man beim ersten Blick auf das Rezept vermutet…

Cantuccini
Zutaten
(für 80 – 90 Stück)
175 g Mandeln
250 g Mehl
180 g Zucker
1 TL Backpulver
2 Pck. Vanillezucker
2/3 Fläschchen Bittermandelöl
1 Prise Salz
25 g Butter
2 Eier
Die Mandeln kauft ihr entweder schon geschält oder ihr schmeisst sie kurz in kochendes Wasser, schreckt sie ab und schält sie selber. Danach auf jeden Fall gut abtrocknen und auf einem Küchentuch noch etwas nachtrocknen lassen.
Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker, Bittermandelaroma und Salz in eine große Schüssel häufen, eine Mulde in die Mitte drücken und Butter und Eier hineingeben. Alles gut verkneten. Am Besten nur mit einer Hand verkneten, weil das Zeug an den Fingern klebt wie blöde. Als Letztes die Mandeln unterkneten. Die Ganze Masse mit Hilfe von etwas Mehl rund formen.
Jetzt nehmt ihr die Schüssel mit dem Teig vorsichtig mit den Unterarmen, lauft zum Kühlschrank und öffnet ihn mit dem rechten Ellebogen. Während ihr mit dem rechten Knie die Kühlschranktür aufhaltet, schafft ihr mit dem linken Fuß Platz im Kühlschrank um die Schüssel abzustellen und schubst dann vorsichtig mit dem rechten Hüftknochen die Kühlschranktür wieder zu.
Ich weiss, es wäre einfacher sich einfach die Finger zu waschen und die Schüssel in den Kühlschrank zu stellen, aber: Dann kämt ihr nicht dazu, danach den restlichen Teig genüsslich Stück für Stück mit den Zähnen von den Fingern in euren Mund zu befördern. Stellt vor der Prozedur sicher, dass ihr alleine zu Hause seid, da Teile des Teigs unweigerlich auf Wangen, Nase und Haaren landen werden. Das Ganze mag fürchterlich lächerlich aussehen, aber glaubt mir, es lohnt sich! ;)
Der Teig bleibt eine halbe Stunde lang im Kühlschrank stehen. Danach teilt ihr ihn in 6 ungefähr gleich große Teile, die ihr zu je 25 Zentimeter langen Würstchen rollt und mit mindestens 8 cm Abstand auf einem Backblech platziert. Zur Not macht ihr 2 Backdurchgänge, den Rest Teig lagert ihr so lange einfach im Kühlschrank.
Das Backblech kommt jetzt für 10-15 Minuten bei 200°C in den Ofen. Bleibt nach 8 Minuten ungefähr am Besten in der Nähe des Backofens, damit ihr nicht den Punkt verpasst, an dem sie leicht anfangen golden anzubräunen. Jetzt holt ihr das Blech aus dem Ofen und lasst die Stangen, die jetzt aussehen sollten wie Mini-Ciabattas, etwas abkühlen.
Frühestens wenn sie lauwarm sind, schneidet ihr sie in leicht schräge, 1 cm breite Streifen. Die Streifen legt ihr jetzt mit der Schnittfläche auf das Backblech zurück und steckt sie nochmal für 8-10 Minuten zurück in den Backofen. (Wieder bei 200°C) Wenn sie goldbraun sind, könnt ihr sie wieder rausholen und komplett abkühlen lassen.
Jetzt verpackt ihr sie in einer luftdichten Dose, damit sie schön knusprig bleiben, oder verpackt sie hübsch und verschenkt sie, wie ich, einfach weiter!
Viel Spass beim Nachbacken und guten Appetit!
Alles Liebe,
Clara

>

… gibt’s da nicht was von Ratiopharm?
Nö! Aber von Clara!
„Da-schwimmt-ein-Igel-in-meiner-Milch“-Müsli-Kekse
Zutaten:
200 g Weizenvollkornmehl
100 g Haferflocken (im Mixer grob zerkleinert)
130 g Orangenmarmelade
2 Eier
1 TL Vanillezucker
1 TL Backpulver
1 EL Butteröl
1 EL Zimtzucker
Speisefarbe nach Wahl
Als Erstes wird die Orangenmarmelade leicht erwärmt, damit sie eine etwas flüssigere Konzistenz bekommt. (Jede andere Marmelade geht natürlich auch, dann muss jedoch, je nach Feuchtigkeitsgehalt der Marmelade, die Mehlmenge adjustiert werden.) Nicht kochen, nur erwärmen!
Dann werden die restlichen Zutaten alle in eine Schüssel befördert und gut durchgeknetet. Als Letztes wird Stück für Stück die verflüssigte Marmelade eingeknetet. Bitte denkt daran, dass ihr die Marmelade weit genug abkühlen lasst, damit ihr euch nicht die Finger verbrennt!
Nun teilen wir den entstandenen Teigklumpen in zwei Teile und färben ihn mit 2 verschiedenen Farben ein. Wem das zu eklig ist, der kann den Schritt natürlich auch weglassen, aber ich will dann keine Beschwerden hören, dass das Müsli nachher immernoch langweilig aussieht! :P
Jetzt wie üblich bei Plätzchen einfach ausrollen und mit sehr kleinen Plätzchenformen ausstechen. Das Ganze soll ja nachher ins Müsli, muss also auch auf’m Löffel liegenbleiben können. Mit 15 cm großen Lebkuchenmännern wird das eher kompliziert, es sei denn man hat einen sehr sehr großen Löffel…
Ab damit in den Ofen, bei 160 °C Umluft für 7-8 Minuten, je nachdem wie dick ihr den Teig ausgerollt habt.
Danach gut abkühlen lassen, in eine Dose verfrachten und beim nächsten Frühstück eine Hand voll über’s Müsli. Da macht das Frühstück doch gleich viel mehr Spass!
Ich mach nochmal vorsichtig darauf aufmerksam, bevor das Rezept in irgendwelche Weihnachtsplätzchensammlungen übergeht, dass das keine Kekse zum „so knabbern“ sind. Es ist im weitesten Sinne auch Müsli. Da kaum Zucker im Teig verwendet wurde, ist es deshalb, wie normales Müsli, an sich nicht sonderlich süß. Dazu ist ja die gesüßte Milch da, die man sich da morgens noch drüber kippt.
Vorteil der Müslikekse gegenüber Cornflakes: Sie sind nach 5 Minuten immernoch nicht durchgematscht! (Eben getestet)
Also, lasst’s euch schmecken!
Alles Liebe,
Clara