Category: Gärtnern


Auf meinem Balkon wächst und gedeiht alles fröhlich. Die erste Portion Bohnen ist bereits geerntet und ich habe soeben mit Bewunderung die erste „größere“ Gurke entdeckt, und da dachte ich mir, ich zeig mal wieder ein paar Fotos von Balkonien… Einfach mal wortlos. Ich denke mal, ihr könnt selber erkennen was das für Gemüse ist… ;) Viel Spass!


Ich wünsche ein angenehmes Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

Nachdem ihr meinen Balkon ja schon in Maßen bewundern durftet, hab ich mir gedacht, es wird mal Zeit einen kleinen Rundgang durch Hotel Mamas Kleingarten zu machen…

Ganz unten gibts selbstverständlich auch noch ein leckeres Salatrezept!

Aber erstmal zum Garten/Chaos:

Die Tomaten sind bei uns unter Dach. Warum, fragt ihr euch? Ganz einfach: Es verhindert Braunfäule, die bei nass-kaltem Wetter entsteht, wenn die Tomatenpflanzen über längere Zeit feucht sind.

An den Stangen rechts sind die Stangenbohnen noch fleissig am Klettern und links hinten sind Buschbohnen im Bild. Die hab ich allerdings auch nochmal von Nahem:

Was im Hintergrund so unscheinbar dunkelgrün wächst, ist eine von den vielen wunderbaren Englischen Rosen, die im Frühjahr den ganzen Garten zum duften bringen. Und zwar wirklich zum duften. Glaubt mir, für eine einzelne dieser Rosen, würdet ihr jeden Blumenstrauss aus dem Laden getrost in die Tonne treten…

Die knuffige kleine Reihe rechts im Bild ist Salat-Nachwuchs, der (sobald wieder Platz irgendwo ist) später vereinzelt wird, damit er auch genug Raum hat, um groß und kräftig zu werden.

Wenn er schon groß und kräftig ist, sieht er dann so aus:

Für Leute ohne Gartenkenntnisse und grünen Daumen: Das gelb-grüne ist der Salat, das bläulich-grüne ist Weisskohl. Alles immer schön im Wechsel gepflanzt. Man legt in Mitten des Chaos ja auch etwas Wert auf Ästhetik. ;)

Womit wir auch schon zu meinem Rezept kommen. Der Salat der ganz links leicht ins Bild ragt, ist nämlich heute ganz frisch auf meinem Teller gelandet. Immer wieder schön, wenn das ganze Land Panik wegen Keimen, Krankheitserregern und Pestiziden schiebt und man selbst seinen Bio-Salat aus Eigenanbau geniessen kann… ;P

Zusätzlich zu dem Salatkopf gab’s auch noch ein wenig eigene Kresse, Petersilie und Pimpernelle für die Salatsauce.

Die Salat-Sauce eignet sich im Prinzip für jede Sorte gemischten Salat.

Zutaten für eine Portion:

Einfach die Kräuter (etwa 2 Stängel Petersilie, 2 Stängel Pimpernelle und eine Hand voll Kresse) fein hacken und mit einem ordentlich Esslöffel Joghurt, 2 Esslöffeln Zitronensaft, einem Spritzer Balsamico, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker glattrühren und über den Salat geben.

In meinem Fall (neben dem eigenen Salatkopf) noch 1/4 Kopf in etwas Salzwasser gekochter Blumenkohl (natürlich abgekühlt), eine fein gehobelte Karotte und ein hartgekochtes Ei.

Dazu eignet sich (wie man sieht) hervorragend ein Gläschen Rosé. ;)

Ich wünsche ein angenehmes. sonniges Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

Ganz recht. Mein Balkon hat bereits etwas zum Essen „abgeworfen“.

Es war nicht viel, aber es war köstlich!

Das ist einer von zwei Kästen Pflücksalat auf meinem Balkon. Pflücksalat wächst nach der Aussaat das ganze Jahr über weiter. Gelegentlich kann man dann, sobald der Salat etwa die Größe wie auf dem Bild hat, die äußersten Blättchen mit den Fingernägeln abzwacken. So lange ihr etwa 2/3 der Blätter stehen lasst, wächst der Salat danach fröhlich weiter und ihr habt gelegentlich einen kleinen Beilagensalat.

Und glaub mir, mehr Bio als vom eigenen Balkon geht schwerlich… ;)

Die eigenen Radieschen brauchen leider noch 2-3 Wochen, aber es hat auch so geschmeckt. Gewürzt war der Salat nur mit etwas Himbeeressig, Pfeffer und Salz…

Ich wünsche viel Spass beim Gärtnern und Kochen und wie immer eine angenehme Restwoche!

Alles Liebe,

Clara

…hat hier und jetzt ein Ende. Mir reichts. Ich hab ihn rausgepflanzt, bevor er mein ganzes Zimmer überwuchert. Natürlich muss ich jetzt ein wenig auf Nachtfrost aufpassen und zur Not eine große Plastiktüte zum Topf-einwickeln bereit halten, aber meine Fensterbank dankt es mir. ;)

Wer über die leicht schlappen Blätter verwundert ist: Das ist in der Sonne normal. Die Kleinen stellen sich heute Abend wieder auf. ;)

Wer das nicht bereits erledigt hat, für den wird es jetzt auch höchste Zeit ein paar mehr Balkonkästen zu bestücken. Mai ist die perfekte Zeit um Stangenbohnen auszusäen. Meine sind seit knapp zwei Wochen im Boden und sind bereits munter am Keimen…

Da vor den Bohnen noch etwas Platz war, hab ich mir erlaubt noch ein paar Radieschen in den Topf zu schmeissen. Radieschen eignen sich wunderbar als Bodendecker und ausserdem auch als Topffüller zwischen Februar und Aussaatzeit von was immer sonst noch in den Topf soll, da sie von Aussaat bis Ernte nur etwa 4-6 Wochen benötigen. Ich habe zur Zeit 4 Töpfe mit Radieschen bestückt um damit Leerlaufzeit zu überbrücken. :)

Seit Anfang Mai könnt ihr nun auch endlich sowohl eure Gurken…

…als auch eure Zuckererbsen ins Freiland säen.

Sowohl für den Butternut (der gerne seitlich rankt) als auch für die Gurken, benötigt ihr eine etwas stärkere Rankhilfe (daher das Bambusgitter), damit diese die doch recht großen Früchte nachher auch trägt. Für Bohnen und Erbsen genügt es ein paar dickere Schnüre zu spannen. Bei mir gehen diese bis zu den Trägern des Balkons über mir. Wie lang sie etwa sein sollten hängt natürlich immer von der angegebenen Wuchshöhe auf der Samentüte ab.

Ich genieße jetzt noch ein paar Sonnenstrahlen auf dem Balkon und wünsche ein angenehmes, baldiges und hoffentlich sehr sonniges Wochenende.

Alles Liebe,

Clara

Butternut…

>… heute mal ungekocht! Ungekocht? Ganz recht. Ich habe beschlossen mein Blog-Konzept ein wenig zu erweitern. Das Leben dreht sich ja (leider?) nicht nur um Essen, weshalb ich beschlossen habe noch ein paar weitere Hobbys von mir hier einfließen zu lassen.

Eines dieser Hobbys ist mein Balkon, auf den ich, ich denke zurecht, ziemlich stolz bin. Immerhin habe ich im letzten Jahr alleine 5 Pfund Bohnen geerntet und dazu eine beachtliche Anzahl an Erdbeeren und Blaubeeren.

Dieses Jahr habe ich auf über zehn Gemüse- und Obstsorten erweitert und da hab ich mir gedacht ich motiviere mal einige von euch da draussen dazu, sich einen Balkongarten anzuschaffen und eigenes Obst- und Gemüse anzubauen. Alles definitiv Bio und wesentlich frischer als Supermarktware! ;)

Anfangen werde ich heute mit Butternuts. Aus denen kann man so tolle Sachen zaubern wie Kürbischutney, Kürbissuppe oder gebackenen Kürbis.

Im Moment ist genau die richtige Zeit, Butternuts auf der Fensterbank vorzuziehen. Alles was ihr benötigt, ist ein paar Jiffypots (siehe Foto), Butternut-Saatgut, eine leere Eispackung oder eine von diesen Plastikschalen, in denen es Möhren zu kaufen gibt.

Zunächst die Schale mit Jiffypots auslegen, mit etwas Wasser übergießen und erstmal eine Viertelstunde stehen lassen, bis sie sich ordentlich vollgesogen haben, etwa so wie auf dem Foto. Eventuell überschüssiges Wasser abgießen oder etwas nachgießen. Nun die Samen leicht in die Erde eindrücken, nicht bis ganz in die Mitte vom Jiffypot, nur gerade so, dass man etwas von der Erde drüberschubsen kann. Und jetzt? Ab damit in eine möglichst durchsichtige Plastiktüte, etwas Luft reinpusten und gut zuknoten. Jetzt habt ihr im Prinzip ein kleines Gewächshaus, was ihr jetzt in die Nähe der Heizung stellt, möglichst so, dass es tagsüber Sonne abkriegt. Bis die Butternuts keimen, kann es 14 Tage dauern, sie können allerdings schon nach vier Tagen so aussehen, wie auf dem Foto oben. Auf jeden Fall immer mal wieder nachsehen. Die Erde sollte leicht feucht sein, aber nie so nass, dass man etwa Wasser aus der Erde rausdrücken könnte. Auf keinen Fall darf unten Wasser im Übertopf stehen, sonst bildet sich schnell Schimmel. Genausowenig darf die Erde komplett austrocknen.

Sobald ihr seht, dass an der Seite die kleinen Wurzeln aus den Jiffypots rauspieksen (siehe Foto oben), wird es Zeit sie umzupflanzen. Dazu braucht ihr etwas normale Pflanzenerde (gibt’s zur Zeit sogar im Supermarkt) und halb-Liter Joghurtbecher. In die Becher piekst ihr unten ein oder zwei kleine Löcher, damit überschüssiges Wasser abfließen kann, nun zur Hälfte mit Erde füllen, einen Jiffypot mit Sprössling in die Mitte stellen und vorsichtig Erde drumherum auffüllen. Die Erde füllt ihr so hoch, dass ihr noch etwa 1/2 bis 1 cm vom Stiel mitverbuddelt. Das gibt dem kleinen Pflänzchen mehr Standfestigkeit.

Nun auf ein Tablett stellen, oder auf irgendeine ähnliche Unterlage mit Rand, um das abfließende Wasser aufzufangen. Nun kann auch auf die Plastiktüte verzichtet werden. Die Erde hier, wie schon bei den Jiffypots, leicht feucht halten, aber nicht klatschnass. In den Joghurtbechern wohnen die Kleinen jetzt so lange, bis die Keimblätter etwa daumengroß sind, dann ziehen sie erneut um. Leute mit kleineren Wohnungen (z.B. ich ;)) kriegen an dieser Stelle möglicherweise ein Platzproblem, vor allem wenn mehr Samen gekeimt sind, als man ursprünglich erwartet hatte.

Das sieht dann in etwa so aus:

Wer auf kleinem Budget arbeitet, kann bei der Pflanztopf- und Übertopfauswahl kreativ werden, man kann aber natürlich auch einfach welche im Baumarkt kaufen. ;)

Ganze zwei Wochen nach Aussaat bilden sich bei mir jetzt schon die zweiten Blattpaare.

Auf den Balkon oder in den Garten dürfen die putzigen Kerlchen allerdings erst im Mai/Juni.

Viel Spass beim Gärtnern und eine wunderschöne Woche!

Alles Liebe,
Clara