Category: Frühstück


…oder auch:

„Sorry-Mama-dass-ich-dir-immer-dein-ganzes-Knusper-Müsli-wegfresse-wenn-ich-da-bin-Müsli“

Zutaten:

1 EL Zucker

1 Tl Vanillezucker

etwas Zimt

1 Tasse Haferflocken

wahlweise eine Hand voll „Crisps“

Zunächst stellt ihr eine (am besten beschichtete) Pfanne auf den Herd. Stellt den Herd auf mittlere bin hohe Hitze und gebt dann den Zucker und Vanillezucker in die Pfanne. Gut verteilen, damit sich auf dem kompletten Pfannenboden ein Zuckerfilm bildet!

Sobald der Zucker anfängt zu schmelzen, stellt ihr die Hitze etwas runter (damit der Zucker nicht anbrennt) und verteilt die Haferflocken gleichmäßig in der Pfanne. Noch ein paar Sekunden warten und dann anfangen wild zu rühren. (Nicht zu wild, wir wollen Müsli machen und nicht den Haferflocken das Fliegen beibringen) Sobald sich kleine Haferflockenrudel gebildet haben, gebt ihr eure Wahlzutat dazu. In meinem Fall waren das so kleine knusprige Haferpops. Macht das Ganze etwas fluffiger und leichter. Noch etwas rühren und dann in eine Metallschüssel kippen. Jetzt etwas vom Zimt darüberstreuen (Zimt verbrennt in der Pfanne recht schnell und dann wird das Müsli bitter) und nochmal verrühren. Abkühlen lassen, in eine hübsche Dose oder ein Glas füllen und verschenken oder selber futtern.

Wenn ihr mehr Müsli machen wollt, macht mehrere Portionen nacheinander. Andernfalls brennt euch das bloß an. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung… ;)

Viel Spass beim Testen und eine angenehme Restwoche.

Alles Liebe,

Clara

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Frittata

Ich hab mal wieder vom Grillen gestern ein paar gekochte Kartoffeln übrig. Bratkartoffeln waren mir heute mal zu langweilig, da hab ich gedacht, ich mach mir eine kleine Frittata.

Einfach die gekochten Kartoffeln pellen, in dicke Scheibchen schneiden und eine kleine Pfanne (natürlich vorgeheizt) damit auslegen. Etwas Schnittlauch darüberstreuen.

Jetzt 2 bis 3 Eier mit Salz und Pfeffer verkleppern und darübergießen. Etwas stocken lassen und schliesslich noch viiiel Käse drüberreiben. Deckel drauf und den Käse schmelzen lassen. Wenn alles gestockt und geschmolzen ist mit frischen Tomaten servieren.

Einfach, schnell und lecker. :)

Viel Spass beim Nachkochen!

 

Alles Liebe,

Clara

>…und das in nur 5 Minuten? Null Problemo!

Hier kommt das Rezept für ein „Cup“-Cake… im wahrsten Sinne des Wortes. ;)

Man nehme:
1 Eiweiß und schlägt es steif, dann schlägt man
1/2 Esslöffel Zucker oder Zuckerersatz unter und
1 Esslöffel Milch (etwa 10 ml). Nun kommt
1 gehäufter Esslöffel Mehl darüber (etwa 15 Gramm)
1 gehäufter Teelöffel Bitterkakaopulver (etwa 6 Gramm)
1 Prise Backpulver und eine Prise Zimt.

Alles sorgfältig unterheben und in eine mikrowellenfeste Tasse füllen. Am Besten eine große Tasse, der Teig geht in der Mikrowelle zwischenzeitlich ziemlich auf und ihr wollt ja nicht alles einsauen. ;)

Nun ab damit in die Mikrowelle, bei voller Power, für 2 Minuten.
Danach sollte der Inhalt so aussehen:

Ohne Deko natürlich noch nicht sonderlich ansprechend. Also ab damit auf einen hübschen Teller, etwas Puderzucker obendrauf und tadaa:

Klar, wird nicht der beste Kuchen sein, den ihr je gegessen habt und besonders dekadente Dessert-Fetischisten werden jetzt sicher die Nase rümpfen, aber: eine schöne Abwechslung zum Frühstücks-Pfannkuchen. Er schmeckt ziemlich lecker, schön schokoladig, von der Konzistenz her ziemlich fluffig (erinnert etwas an Pannetone) und das Beste: vom ersten Griff zur Schüssel bis zum Gabel-in-den-Kuchen-pieksen: Nur fünf Minuten!

Also durchaus im Halbschlaf vor dem Frühstück machbar. Ich rate allerdings davon ab, wenn man mehr Kuchen will und das Rezept verdoppelt, die Masse trotzdem nur in eine Tasse zu füllen. Das endet in rohem Rand, verbrannter Mitte und Frust. Dann doch besser zwei Tassen füllen und nacheinander „backen“. Die 2 Minuten Zeit mehr könnt ihr sicher opfern. ;)

Viel Spass beim Ausprobieren und eine wunderschöne Woche!

Alles Liebe,
Clara

>Wie man Pralinenformen mit Schokolade ausschlägt, hab ich euch ja schon erklärt. Nun geht es, wie versprochen, an ein paar mehr von den Füllungen. Die letzte der Füllungen ist eigentlich einfach ein Rezept für Erdnussbutter, demnach auch gerne in größeren Mengen für’s Frühstück produzierbar. ;)

Miss Maple

50 g Butter mit
3 EL Puderzucker schaumig schlagen und
2 EL Ahornsirup unterschlagen, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Claire Rose

50 g Butter mit
3 EL Puderzucker schaumig schlagen und
1 EL Rosensirup langsam einfliessen lassen und verquirlen.

Joe Black’s Favourites

100 g Erdnüsse (ungesalzen) zusammen mit
2 TL Butteröl  und
2 TL Zucker und
1 Prise Salz in den Mixer schmeissen und zu Mus verarbeiten.

Dies kann eine Weile dauern. Zu Beginn sind die Nüsse meist noch recht krümelig und ihr müsst möglicherweise immer wieder die Brösel vom Rand runterschieben, damit die Mixerklingen sie wieder erwischen. Nach 2-3 Minuten jedoch beginnt die Masse cremig zu werden und nach spätestens 5 Minuten habt ihr wunderbar schmelzige Erdnussbutter ganz ohne billiges Palmfett oder irgendwelche Zusätze.

Meine Erdnuss- und Pralinenvorräte sind inzwischen leider alle aufgegessen oder verschenkt, die restlichen Rezepte liefer ich natürlich trotzdem noch nach.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Alles Liebe,
Clara

>…und nebenbei einen Rest Chili verwerten!

Ciabattabrötchen
(reicht für 6 Stück)

200 g Weizenmehl mit einem leicht gehäuften Teelöffel Trockenhefe, einem halben Teelöffel Salz und einem Teelöffel Zucker vermengen. Nun 120 ml lauwarmes Wasser drübergießen, die Knethaken vom Handrührer reinhalten, bis sämtliches Mehl eingeknetet ist und sich der Teigballen vom Schüsselrand löst.

Nun die Schüssel abdecken und den Teig eine halbe Stunde an einem warmen Plätzchen gehen lassen. Nicht über 40 Grad, sonst sterben die armen kleinen Hefemännchen, die den Teig aufpupsen! Also am Besten in der Nähe, aber nicht direkt auf der Heizung.

Danach den Teigbatzen halbieren und dann nochmal dritteln. Sechs (hoffentlich gleichgroße) Bällchen formen und diese auf etwa Fingerdicke ausrollen. Auf ein Backblech verfrachten (Backpapier drunter!) mit genügend Abstand, damit sie nachher nicht zusammenbacken und nochmal in der Nähe der Heizung etwa 20 bis 30 Minuten gehen lassen, bis sie sichtbar höher geworden sind.

Variante: Die Teigballen etwas flacher und länglich ausrollen, einen halben Teelöffel Kräuter- oder Knoblauchbutter in die Mitte geben und verteilen (Rand freilassen!), zuklappen und die Ränder zusammendrücken, für wunderbar saftige Knoblauch-Baguette-Brötchen als Grill-Beilage!

Dann ab in den vorgeheizten Ofen bei 180 °C Umluft für etwa 15-20 Minuten. Und Voilá…

…heraus kommt ein wunderbar fluffiges Brötchen, ohne irgendwelche Zusatzstoffe, Aroma oder sonstigen sinnlosen Nippes! ;)

Mit ein wenig Butter oder Frischkäse bestreichen und als Beilage reichen, zum Beispiel zu einem Rest überbackenen Chili oder Bolognesesauce. Mjam!

Viel Spass beim Nachbacken und einen guten Start in die Woche!

Alles Liebe,
Clara

>…aber ich hätte kein Problem damit, einfach das komplette Glas so leer zu löffeln!

Lemon Curd

Gleichzeitig der süßeste und der sauerste Brotaufstrich, den ich bisher kosten durfte. ;)

Mal wieder in jeglicher Größenordnung produzierbar!
Aber Vorsicht: Da Ei enthalten ist (zwar durchgegart, aber trotzdem!) würde ich nur so viel produzieren, dass es in etwa 2 Wochen verputzt werden kann. :)

Eine gute Menge für eine Person ist da:

100 ml Zitronensaft zusammen mit
80 g Zucker,
1 EL Vanillezucker (Echten bitte, nicht diesen Vanillin-Mist) und
1 EL Butter (AUCH Echte und nicht dieses Halbfett-Zeug) und
(falls ihr Biozitronen da habt) etwas Zitronenschalenabrieb
aufkochen und dann vom Herd nehmen.

Nun 2 Eier verquirlen und, ganz wichtig, durchsieben! Wozu? Damit ihr nachher keine hässlichen weissen Flöckchen im Lemon Curd habt. Die verquirlten, gesiebten Eier gießt ihr jetzt unter ständigem Rühren langsam in die Mischung. Danach kommt der Topf zurück auf die noch warme Herdplatte (wenn ihr Gas habt, einfach auf kleinster Flamme) und bleibt da noch etwa 5 Minuten stehen, bis das Ei vollständig durchgestockt ist. Ab und an umrühren ist natürlich nicht verkehrt. Ganz wichtig noch: Ihr solltet Eier der Größe L nehmen, sonst wird das Ergebnis zu flüssig. Andernfalls einfach die Zitronensaftmenge etwas reduzieren.

Ab damit in Gläschen und in den Kühlschrank. Topf auslecken nicht vergessen! ;)

Schmeckt hervorragend auf einer einfachen Scheibe Toast, ganz klassisch auf Scones oder auch anstatt einer Marmeladenschicht im Biskuit-Kuchen.

Viel Spass beim Nachkochen und natürlich Happy Halloween!

Alles Liebe,
Clara

PS: Vergesst nicht die Uhren zurückzustellen, sonst seid ihr morgen zu früh in der Uni, auf der Arbeit oder Sonstwo! ;)

>

…der Herbst steht nämlich schon vor der Tür!
Für Brotaufstrich bis zum Frühjahr ist jetzt auf jeden Fall gesorgt:
Wir beginnen mit einem großen Sack Trauben aus dem Garten…
Ich habe natürlich vergessen sie zu wiegen, aber der Henkel der Tüte hat vom Weg aus dem Auto bis zu meiner Wohnungstür einen durchaus beeindruckenden Abdruck auf meinem Handgelenk hinterlassen.
Kurz gesagt:
Der Sack war doch eher schwer.
Die Trauben wandern erstmal in’s mit kaltem Wasser gefüllte Spülbecken
Danach werden sie in mühsamer Futzelarbeit von jeglichem Dreck und Stielen befreit in einen Kochtopf verfrachtet. Wie unschwer zu erkennen ist, war keiner meiner Töpfe groß genug, also musste ich das Ganze auf zwei aufteilen. Jetzt wird erstmal fröhlich mit den (selbstverständlich blitzsauberen) Händen ein wenig in den Trauben rumgequatscht, damit ein Grundstock an Flüssigkeit vorhanden ist, in der die Trauben kochen können. Das tun sie dann auch für etwa eine halbe Stunde.
Nun wird alles durch ein Sieb gegossen und nochmal ausgedrückt. Das geht am Besten mit so einem runden Holz-passier-Knüppel-am-Stiel (fragt mich bloß nicht wie das Teil heisst) oder einfach mit einem großen flachen Löffel. Wenn die komplette Masse durchpassiert ist, muss sie gewogen werden, um die Gelierzuckermenge ausrechnen zu können.
Stolze 1,7 Liter Traubensaft…
Die Flüssigkeit wird erstmal aufgekocht. Um den Geschmack zu intensivieren kann man sie noch etwas einkochen. Wie hier, ohne zusätzliches Wasser gekocht, war das nicht nötig. Also direkt den Gelierzucker einrühren. Ich habe eine Sorte benutzt, wo man den Zucker selbst hinzufügen muss (GelFix) und habe dann 100 Gramm vom Zucker durch Vanillezucker ersetzt.
Jetzt muss die Flüssigkeit 5 Minuten sprudelnd kochen, damit das Ganze nachher auch gut geliert.
Jetzt wird die Flüssigkeit in die (selbstverständlich ausgekochten) Gläser gefüllt. Man beachte den wunderschönen, selbstgebastelten Plastiktüten-Trichter. Die Gläser so voll wie möglich machen, damit wenig Luft im Glas verbleibt, vorsichtig (am Besten mit Hilfe von zwei nassen Lappen, um sich die Finger nicht zu verbrennen) die Deckel aufschrauben und für 5 Minuten auf den Kopf stellen, damit verbleibende Luftritzen verschlossen werden und sich beim Abkühlen auch ein schönes Vakuum bildet.
Alles in Allem eine ordentliche Ausbeute, die bis zum nächsten Jahr ausreichen sollte.
Naja zumindest wenn man die 3 Gläser Brombeer-, 4 Gläser Himbeer-, 3 Gläser Pflaume-Vanille-, 2 Gläser Pflaume-Zimt-, 2 Gläser Rhabarber-Erdbeer-Vanille- und das 1 Glas Johannisbeer-Marmelade mitzählt, die sich ausserdem noch in meinem Schrank befinden.
Ich wünsche auf jeden Fall eine angenehme Woche und motiviere euch hiermit zum Marmelade kochen. Ist ganz einfach! Versprochen!
Alles Liebe,
Clara

>

In den letzten Tagen sind die verschiedensten Gemüse in Garten und Balkonkästen reif geworden und schrien geradezu danach, verarbeitet zu werden.
Da hätten wir Brechbohnen und Tomaten von meinem Balkon.

Und ausserdem noch grüne Buschbohnen, Tomaten und Zucchini aus dem Garten…

Das Bohnenomelette habe ich mit pikantem Paprikapulver, Pfeffer, Salz und Muskatnuss gewürzt.
Das Zucchiniomelette dagegen mit etwas Parmesan, Knoblauch, Zitronenpfeffer und Salz.
Beides auf jeden Fall sehr köstliche Varianten und definitiv wert getestet zu werden…
Ich wünsche eine angenehme Woche und viel Spass beim Ausprobieren!
Alles Liebe,
Clara

>

…lässt sich hervorragend Abends vorbereiten, wenn’s morgens schnell gehen muss!
Eine fixe Zutatenliste gibt’s natürlich nicht, da es sich in unzähligen Variationen anrichten lässt.
Natürlich eignet sich das Ganze, in etwas geringeren Mengen, auch als leckerer Nachtisch! :)
Basis sind:
1 Milch-/Sojaprodukt
1 Fruchtprodukt
1 Kohlehydratprodukt
1 Süße Zutat
Einfach im Wechsel im Glas aufschichten und in den Kühlschrank verfrachten.
Meine erste Variante war eine Art Blaubeertiramisu.
Erste Schicht: Müsli mit etwas stark gesüßtem Espresso getränkt, danach Vanille-Quark und Blaubeeren im Wechsel, abschliessend verziert mit etwas Kakaopulver.
Variante Nummer Zwei war eine kleine Erdbeerbombe.
Unterste Schicht war etwas Erdbeerpüree, danach eine Schicht Grießbrei, dann geviertelte, gezuckerte Erdbeeren und nochmal eine Schicht Grießbrei und als Abschluss ein klitzekleines Bischen Schokolade.
Prizipiell eignen sich fast alle Zutaten für dieses Rezept:
Milchreis, süß zubereiteter Couscous, Obst-Kompott, Müsli, Bisquits, Kekse, Pudding, Grütze, Quark, Joghurt, Baisers, aufgeschlagene Sahne, Obstsalat, etc…
Viel Spass beim Ausprobieren!
Alles Liebe,
Clara

>

…und so luftig! ^_^
Zutaten:
2 Eier
50 ml (Soja)Milch
100 g Champignons
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Als Erstes werden die Champignons in kleine Stückchen geschnitten und in den auf halber Hitze vorgeheizten Wok befördert. Dort können sie in Ruhe vor sich hinbrutzeln, bis die Eier weiterverarbeitet wurden.
Nun werden die Eier getrennt. Das Eiweiss wird mit einer Prise Salz steif geschlagen, das Eigelb mit der (Soja)Milch und den Gewürzen verquirlt. Jetzt muss nur noch das Eiweiss unter die Eigelbmischung gehoben werden und die gesamte Mischung dann über die fertig gebrutzelten Champignons. Nun wird die Hitze auf ein Minimum reduziert, der Wok abgedeckt und das Ganze kann jetzt gute 10-12 Minuten vor sich hin stocken.
Immer mal wieder nachprüfen ob die Hitze auch niedrig genug ist, damit das Ganze nicht von unten ankokelt und wenn alles durch ist, vorsichtig auf einen Teller befördern.
Schmeckt am Besten mit einer Scheibe Butterbrot und ein paar Tomatenscheibchen! :)
Guten Appetit!
Alles Liebe,
Clara