Category: Gebackenes


…ist meiner Ansicht nach eigentlich ein typisches Winteressen. Da die Temperaturen da draussen aber in letzter Zeit alles andere als sommerlich sind, hab ich mir gedacht, ich gönne mir mal eine Portion davon!

Die Zubereitung ist ziemlich einfach. Alles was ihr benötigt ist pro Person ein Camembert, ein Ei, etwas Paniermehl oder Mehl, Öl zum Braten und Preiselbeermarmelade (oder eine andere Marmelade eurer Wahl)!

Der Camembert wird am Stück in das mit etwas Salz und Pfeffer verklepperte Ei getunkt und danach im (Panier)mehl gewälzt. In die auf mittlerer Hitze vorgeheizte Pfanne gebt ihr nun etwas Öl. Olivenöl ist eher nicht zu empfehlen, wegen dem Eigengeschmack. Ich benutze hierfür immer Butteröl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl eignen sich aber auch hervorragend. Nehmt hier nicht zu wenig Öl, sonst müsst ihr auf die leckere, krosse Kruste verzichten! Ich empfehle je einen halben Esslöffel pro Seite.

Nun den Camembert auf jeder Seite etwa 3-4 Minuten braten. Am Besten nur einmal und mit einem groooßen Pfannenwender wenden, da ihr bei jeder Wendung Gefahr lauft, dass ihr ihn ausversehen aufpiekst!

Der Camembert ist fertig, wenn er anfängt sich ganz leicht nach oben zu wölben. Nun nichtmehr allzu lange damit warten, ihn aus der Pfanne zu nehmen, sonst platzt er euch und ihr habt eine hübsche Sauerei in der Küche! ;)

Camembert schmeckt hervorragend auf einer Scheibe Pumpernickel oder anderem dunklem Vollkornbrot. Meine Marmeladenauswahl fiel diesmal auf Aprikose, da ich noch frische, selbstgemachte im Kühlschrank hatte.

Yummy! Viel Spass beim Ausprobieren und eine angenehme Woche!

Alles Liebe,

Clara

Advertisements

Heute gibt es mal wieder einen der bisher doch sehr seltenen Gastbeiträge.

Diesmal von meinem Schwesterlein:

———————–

Ratatouille

(Mengenangaben für 1-2 Personen)

Erst mal:
1 Zwiebel hacken, in etwas Öl anschmurgeln und mit einem Pack Tomaten ablöschen. (Ich hab mal die passierten genommen, damit das Bett schön eben wird. Ein halber Pack hätte im Nachhinein gesehen wahrscheinlich gereicht, im Zweifel bleibt der Rest als Nudelsoße übrig.)
Würzen nach belieben mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, Gemüsebrühe, Oregano, Salbei, Rosmarin (wer es hat, frisch vom Balkon und fein gehackt). Die Sauce dann in eine runde Auflaufform füllen.

Dann:
1 dicke Karotte
1 Zucchini
1 Spitzpaprika
2 mittelgroße Kartoffeln
Alles waschen, schälen (Bis auf die Zucchini. Ja, ich schäl auch die Paprika, dann kann sich die Pelle nicht mehr später lösen und einem am Gaumen festkleben.) und hobeln oder in feine Scheiben schneiden.
Die Scheiben immer abwechselnd nicht zu flach in die Form schichten, immer im Kreis, und dann noch mal und noch mal, so lange, bis die Form voll ist.


Wenn was übrig bleibt, einfach einfrieren und beim nächsten Mal benutzen. Noch ein paar Kleckse Butter drauf, Rosmarin- und Salbeizweig für’s Auge, dann mit einem formgerecht zugeschnittenen Stück Backpapier abdecken.

Nun bei 170°C (hab derzeit leider nur Ober-/Unterhitze, bei Umluft ggf. anpassen) für gut ne ¾ Stunde in den Ofen. Zum Testen ob es fertig ist, das Backpapier lupfen und mit einem Piekser gucken, ob die Kartoffel durch ist.

Dazu am besten frisch (auf)gebackene Baguette, damit kann man gut die Soße aufwischen.

Bon Appetit,

Laura

———————–

Und ich wünsche ein angenehmes Restwochenende und viel Spass beim Nachkochen!

Alles Liebe,

Clara

…wenn’s mal keine Pizza sein soll!

Das Schöne am Nicht-Pizza-Teig: Er schmeckt auch ohne Hefe, weil er sowieso ganz dünn und knusprig sein soll!

Pro Flammkuchen benötigt ihr:

125 g Mehl, 60 ml Wasser, 1 EL Öl, 1 Prise Salz

Das wird in einer großen Schüssel ordentlich verknetet und ruht dann im Kühlschrank etwa 20 Minuten, damit das Mehl etwas quillt.

Jetzt nur noch schön dünn ausrollen und belegen.

Für den Belag mischt ihr einen halben Becher Schmand (wer auf die schlanke Linie achtet, kann auch ein Paket Frischkäse nehmen) mit etwas Salz und Pfeffer und nach Gusto etwas Knoblauch, verstreicht das Ganze auf dem Teig und streut Frühlingszwiebelringe darüber. Nicht-Vegetarier natürlich nach Originalrezept noch kleine Speckwürfel

Jetzt ab damit in den vorgeheizten Ofen bei heissen 250°C für 6-8 Minuten.

Viel Spass beim Testen und einen angenehmen, baldigen Start in’s Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

…nicht immer Tomate sein!

Heute werden mal zwei Rezepte kombiniert. Das Rezept für leckeren, selbstgemachten Pizzateig kennt ihr ja bereits, genauso wie das Rezept für die Bärlauchbutter.

Nun nehme man den fertig ausgerollten Pizzaboden, bestreiche ihn mit der Bärlauchbutter und belege ihn nach Belieben. Für diese Kombination empfehle ich wärmstens eine vegetarische Variante. Schinken oder Salami kommt in der Kombi definitiv nicht gut. ;)

Hier ist die Pizza belegt mit zuvor in der Pfanne angerösteten Pilzen, grob gehacktem Rucola und in Fetzen gerupftem Büffelmozzarella.

Viel Spass beim Testen und einen angenehmen Start in die Woche!

Alles Liebe,

Clara

>Jetzt wo es draussen warm genug ist zum Lüften, hab ich mir gedacht, ich kann mal wieder was kochen, was auch Lüftung benötigt. ;)

Zwiebelsuppe

Pro Person benötigt ihr drei große Zwiebeln. Halbieren und dann in Streifchen schneiden. Die Zwiebeln schwitzt ihr in ein wenig Öl an. Kräftig rühren, bis die Zwiebeln anfangen goldbraun zu werden und dann mit ein wenig Gemüsebrühe aufgiessen und 1-2 Esslöffel Weisswein, so dass die Zwiebeln im Topf gerade so bedeckt sind. Mit Pfeffer und Salz abschmecken, Deckel drauf und dann 20-25 Minütchen schmoren lassen. Nun nur noch in ofenfeste Suppentassen umfüllen und entweder direkt mit geriebenem Käse überbacken oder, wie bei der original französischen Zwiebelsuppe, eine Scheibe Toast auf die Suppe legen und die dann mit Käse bestreuen und überbacken. Benötigt etwa 10 Minuten bei 220°C. Fertig!

Viel Spass beim Ausprobieren und einen wunderschönen Start in die Woche!

Alles Liebe,
Clara

>Mal wieder eine Verwendungsmöglichkeit für überreife Bananen und ein sehr leckerer Nachtisch!

Das Einzige was ihr benötigt, ist (pro Person) eine reife Banane, 1 Teelöffel Zimtzucker und 2 Filoteig-Blätter. Die Banane in Stückchen schneiden und mit dem Zimtzucker vermengen und die Teigfladen übereinander auf die Arbeitsfläche legen.

Wie das Zeug jetzt eingerollt wird, ist doof zu erklären, also mal ich’s einfach mal auf!

Jetzt (natürlich auf Backpapier) bei 160°C Umluft in den Ofen packen. Filoteig ist leider recht empfindlich, gerade wenn man nur so wenige Blätter übereinanderlegt. Bei mir braucht die Rolle im Ofen immer etwa 8-10 Minuten, aber ihr solltet nach 5 Minuten ein Auge darauf haben und sie rausholen, bevor sie zu dunkel wird.

Nach dem Rausholen mit ein paar Mandelblättern und noch mehr Zimtzucker bestreuen und dann warm servieren!

Bei Bedarf, aufgrund erhöhter Zungenverbrennungstendenzen, noch etwas Joghurt dazu servieren. ;)

Viel Spass beim Ausprobieren und einen wunderschönen, baldigen Start ins Wochenende!

Alles Liebe,
Clara

>Bitte was? Kennt ihr noch nicht? – Na ein Glück, dass ihr mich habt! ;)

Vorhin beim Einkaufen hab ich mir gedacht: eigentlich wird’s ja mal wieder Zeit für einen Produkttest. Und prompt lacht mich im Asialaden meines Vertrauens eine kleine, flache, bunte Box an.

„Patak’s Original Pappadums – an der Sonne getrocknet – Original Indisches Rezept“

Klingt interessant. Keine Geschmacksverstärker in der Zutatenliste zu finden. Keine Laktose, keine Fruktose. Linsenmehl, Salz, etwas Öl. Klingt gut: Meins! Wie üblich die Qual der Wahl bei der Geschmacksrichtung:

Naturel? – Langweilig.
Knoblauch? – Irgendwer muss ja mal Rücksicht auf die armen Vampire nehmen.
Schwarze Pfefferkörner? – Das klingt doch mal lecker. „Scharf“? Wird schon gehn’…

Also ab damit in den Einkaufswagen und nach Hause.
Schachtel aufreissen.

Hm. Das sieht nicht aus wie auf der Packung.
Auf der Packung war das fluffig und hatte kleine Knusperbläschen!
Also widerwillig die Zubereitungsanleitung lesen.
„Frittieren oder im Mikrowellengerät zubereiten.“
Gut. Jeder hier sollte langsam wissen, was ich von fettigem, frittiertem Essen halte.
Also Mikrowelle. 45 Sekunden bei 650W? Das ist schnell…
Schnell genug um… *Trommelwirbel* …ein Video zu machen!
Ich wollte hier ja schon immer mal ein Video einstellen. Meine Chance!
Also ab in die Mikrowelle. Kamera an. Und start!

Wow.
Ich bin ja manchmal mit den simpelsten Dingen zu begeistern.
Das hier gehört definitiv dazu! :D

Das sieht schon wesentlich mehr nach dem Bild auf der Packung aus.
Stück abbrechen – Knusprig!
Reinbeissen – Crunchig!
Kauen, schmecken – Wow!
Ich habe meine neuen Lieblingschips gefunden!
Keine fettigen Finger. Nicht zu salzig.
Ein sehr angenehme Schärfe: Keine Chilischärfe – Pfefferschärfe! Toll!

Mein Urteil: Definitive Kaufempfehlung! Wer sie in der Stadt nicht findet, dem kann ich auf Anfrage (zumindest in Frankfurt) sagen, wo es sie gibt. ;)

Ich wünsche eine angenehme Restwoche!

Alles Liebe,
Clara

>

…ganz ohne die Frittier-Sauerei
Falafel 
(für eine sehr hungrige Person)
Backofenfalafel sind sehr sehr einfach herzustellen und machen weder viel Aufwand noch Sauerei in der Küche! :)

Man nehme einen Mixer, fülle ihn mit einer (abgetropften) Dose Kichererbsen, einer halben Knoblauchzehe (schonmal grob vorgehackt), einem Ästchen grob vorgehackter Petersilie (etwa 1 Esslöffel voll), einem Esslöffel Frischkäse, einem Teelöffel Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Jetzt den Mixer auf volle Power anschmeissen, bis nur noch Brei mit Kräuterstückchen übrig ist. Sollte das ganze zwar bröckelig, aber kein Mus werden, einfach einen Esslöffel Wasser dazugeben und den Mixer nochmal an. Wenn das immernoch nicht reicht, einfach so oft wiederholen, bis es reicht. ;)

Das Kichererbsenmus verfrachtet ihr jetzt in eine Schüssel, schmeckt es fertig ab und knatscht dann mit einer Gabel zwei gehäufte Esslöffel Vollkornmehl,vermengt mit einem halben Teelöffel Backpulver, unter.

Während der Ofen auf 180°C Umluft vorheizt, formt ihr etwa walnussgroße Bällchen, die ihr auf ein Blech mit Backpapier legt. Wenn ihr wie ich einen Falafel-Burger machen wollt, einfach runde Flatschen in ungefährer Größe des Brötchens formen. In dem Fall aber nicht mehr als daumendick, sonst bleiben sie innen zu knatschig.

Jetzt ab damit in den Backofen für etwa 25-30 Minuten. Burger nach der Hälfte der Zeit einmal wenden, Bällchen nicht unbedingt.

Am Besten schmecken die Bällchen zusammen mit ein paar Salatblättern, Gurken- und Tomatenscheiben in einem Fladenbrot. Sie können natürlich auch einfach so verputzt werden. Essentiell ist jedoch, ob auf Burger, im Fladenbrot oder einfach so, auf jeden Fall die Joghurtsauce.

Hierfür einfach etwa 200 Gramm Joghurt mit etwas Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer vermengen.

Viel Spass beim Ausprobieren und eine angenehme Restwoche!

Alles Liebe,
Clara

>…und nebenbei einen Rest Chili verwerten!

Ciabattabrötchen
(reicht für 6 Stück)

200 g Weizenmehl mit einem leicht gehäuften Teelöffel Trockenhefe, einem halben Teelöffel Salz und einem Teelöffel Zucker vermengen. Nun 120 ml lauwarmes Wasser drübergießen, die Knethaken vom Handrührer reinhalten, bis sämtliches Mehl eingeknetet ist und sich der Teigballen vom Schüsselrand löst.

Nun die Schüssel abdecken und den Teig eine halbe Stunde an einem warmen Plätzchen gehen lassen. Nicht über 40 Grad, sonst sterben die armen kleinen Hefemännchen, die den Teig aufpupsen! Also am Besten in der Nähe, aber nicht direkt auf der Heizung.

Danach den Teigbatzen halbieren und dann nochmal dritteln. Sechs (hoffentlich gleichgroße) Bällchen formen und diese auf etwa Fingerdicke ausrollen. Auf ein Backblech verfrachten (Backpapier drunter!) mit genügend Abstand, damit sie nachher nicht zusammenbacken und nochmal in der Nähe der Heizung etwa 20 bis 30 Minuten gehen lassen, bis sie sichtbar höher geworden sind.

Variante: Die Teigballen etwas flacher und länglich ausrollen, einen halben Teelöffel Kräuter- oder Knoblauchbutter in die Mitte geben und verteilen (Rand freilassen!), zuklappen und die Ränder zusammendrücken, für wunderbar saftige Knoblauch-Baguette-Brötchen als Grill-Beilage!

Dann ab in den vorgeheizten Ofen bei 180 °C Umluft für etwa 15-20 Minuten. Und Voilá…

…heraus kommt ein wunderbar fluffiges Brötchen, ohne irgendwelche Zusatzstoffe, Aroma oder sonstigen sinnlosen Nippes! ;)

Mit ein wenig Butter oder Frischkäse bestreichen und als Beilage reichen, zum Beispiel zu einem Rest überbackenen Chili oder Bolognesesauce. Mjam!

Viel Spass beim Nachbacken und einen guten Start in die Woche!

Alles Liebe,
Clara

>…und Rosenkohl bekommt man zur Zeit auch nachgeschmissen!

Also verrate ich euch heute eines meiner Lieblings-Winter-Rezepte, was leider viel zu wenig Leute kennen, was wohl daran liegen mag, dass die Mischung auf den ersten Blick doch ein wenig absurd klingt.

Rosenkohl-Maronen-Auflauf

Für 2 Personen oder eine sehr hungrige Person:

Für eine kleine Auflaufform benötigt ihr etwa 400 Gramm Rosenkohl, in ein wenig Gemüsebrühe gegart (nicht wegkippen, die braucht ihr noch!) und dann mit einer gehackten Zwiebel in der Pfanne angeschwitzt (ohne die Gemüsebrühe) und eine Packung von den fertig gekochten Maronen (200 Gramm). Das verfrachtet ihr Alles in eine Auflaufform (die Gemüsebrühe nicht). Dann reibt ihr einen ordentlichen Batzen Käse hinüber, so dass Alles knapp bedeckt ist. Als Letztes vermengt ihr 100 Gramm Quark mit 100 Gramm Joghurt und 3 Esslöffeln von der Gemüsebrühe und gießt die Mischung in die Auflaufform. Da ihr den Käse mitbegießt, bildet sich nachher keine Kruste, das ist gewollt, sondern eine schöne schmelzige Käse-Masse.

Jetzt bei 180°C Umluft für 20 Minuten in den Ofen. Da Alles schon gar ist, müsst ihr im Prinzip nur darauf warten, dass der Auflauf leicht goldbraun wird.

Als Beilage ist ein schön kühler Tomatensalat sehr zu empfehlen, da man sich, wie bei jedem Auflauf, zwangsläufig beim ersten Happen die Zunge verbrennt. Aufgrund der Maronen ist der Auflauf allerdings sehr sättigend, also übertreibt es mit der Salatmenge nicht! ;) Der Auflauf lässt sich hervorragend am nächsten Tag aufwärmen, da ohnehin keine Kruste existiert die durchmatschen könnte. Also ruhig gleich eine große Auflaufform füllen! :)

Viel Spass beim Ausprobieren und eine angenehme Restwoche!

Alles Liebe,
Clara