Category: Männerrezept


…weil ich so lange nichts geschrieben hab, aber ich bin zur Zeit dezent mit Uni-Literatur ausgelastet.

Solltet ihr doch sauer sein, schnappt euch ein wenig Zucker, lasst eure Launen an etwas Gemüse aus und schmeisst das ganze in den Wok. Und fertig ist euer:

„Süß-Saures Wokgemüse“

An Gemüse und Obst könnt ihr praktisch alles nehmen was rot oder orange ist.

Paprika, Karotten, Papaya, Ananas, Tomaten, Pfirsiche, etc… und natürlich ein paar Zwiebeln!

Einfach zusehen, dass ihr etwa zwei bis drei Teile Gemüse auf einen Teil Obst habt.

Alles in Scheibchen oder Streifen schneiden, die Zwiebeln zuerst in etwas Öl glasig braten und dann den Rest des Gemüses hinzu. 3-4 Minuten im Wok rühren, mit etwas Salz und Pfeffer würzen und dann mit 1/2 Dose gewürfelten Tomaten ablöschen. Wenn ihr Dosenobst genommen habt, fügt ihr nun 2-3 Esslöffel des Safts hiervon hinzu, andernfalls 2 Teelöffel Zucker. Nun noch 2-3 Teelöffel Reisessig und ein paar Spritzer Sojasauce hinzugeben. Das ganze 1-2 Minuten köcheln lassen und dann eine Hand voll Woknudeln reinschmeissen. Deckel drauf und bei niedriger Hitze ziehen lassen, bis die  Nudeln durch sind. Das dauert meist 3-4 Minuten. Nicht zu lange warten, sonst habt ihr Matsch! ;)

Und nun Stäbchen (oder Gabel) schnappen und schmecken lassen! :)

Viel Spass beim Nachkochen und ein angenehmes Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

…ist wunderbar zum Knochen aufwärmen, wenn man vom nass-kalten Wetter (das die nächsten Tage ja leider kommen soll) nach Hause kommt.

Und fix gemacht ist sie auch noch!

Ihr gebt ganz einfach

– eine Dose Kokosmilch in einen Topf und füllt dann mit der

– selben Menge Gemüsebrühe auf. Gewürzt wird diese Mischung nun mit

– einem Teelöffel roter Currypaste (bei schärfe-resistenten Geschmacksknospen auch gerne mehr),

– einem halben Teelöffel Tamarindenpaste (wer die nicht hat, nimmt etwas mehr Limettensaft),

– einem Spritzer Limettensaft,

– einer Prise Zucker und etwas

– Salz und Pfeffer.

Kurz abschmecken und dann ist die Basis auch schon fertig.

An Gemüse fügt ihr nun

– eine Hand voll Bohnen, geputzt und etwas kleingeschnitten,

– ein paar Karotten, geschält und in Scheibchen geschnitten und

– eine Paprika, geputzt und in Streifen geschnitten, hinzu. Pilz-Fans können auch noch

– ein paar geviertelte Champignons mit hinein geben!

Nun das Gemüse bei mittlerer Hitze etwa 15-20 Minuten köcheln lassen und fertig.

Wer möchte, kann die Suppe natürlich noch mit einem kleingewürfelten Fischfilet oder ein paar Hähnchenstreifen verfeinern (die Kochzeit dann natürlich entsprechend verlängern). Sie schmeckt aber auch in der vegetarischen Variante hervorragend!

Viel Spass beim Ausprobieren und eine angenehme Rest-Woche!

Alles Liebe,

Clara

…geht ganz fix und macht ordentlich satt! Und lecker ist es auch noch! :)

Alles was ihr benötigt sind:

eine Hand voll blanchierte Bohnen

3 große Karotten, kleingewürfelt

1 Zwiebel, kleingewürfelt

75-100 g Bulgur, je nach Hunger

Curry, Pfeffer, Salz, Zitronensaft, Gemüsebrühe

Die Zwiebeln und Karotten werden etwa 5 Minuten im Wok angebraten, dann die Bohnen und der Bulgur hinzugefügt. Nun mit etwas Gemüsebrühe aufgießen und mit Pfeffer, Salz, etwas Currypulver und einem Spritzer Zitronensaft würzen und noch etwa 5-7 Minuten köcheln lassen. Gegebenenfalls etwas Brühe nachgießen, so dass der Bulgur gar ist, aber keine Brühe mehr übrig.

Auf einen Teller geben und mit einer Limettenspalte und einem Zweig Pfefferminze garnieren. 1-2 Esslöffel Hüttenkäse geben einen angenehmen Kontrast zur Schärfe von Pfeffer und Curry.

Getränkeempfehlung dazu: Definitiv Caipirinha! ;)

Guten Appetit und ein angenehmes Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

Grießnudeln

Heute gibt es mal wieder eins der eher skurrilen Rezepte, welches bei mir definitiv zur Kategorie der Wohlfühl-Gerichte gehört. Eines dieser Essen, dass man an einem Tag macht, an dem man völlig ausgehungert aus nass-kaltem Wetter nach Hause kommt und eigentlich nicht wirklich Lust hat zu kochen.

Es ist ausserdem, wie unschwer auf dem Foto zu erkennen, eines der sehr sehr wenigen Rezepte, auf das Maggi drauf muss. Einfach so aus nostalgischen Gründen. ;)

Alles was ihr benötigt ist:

100 g Spaghetti (je nach Hunger auch mehr ;) ) oder andere Nudeln (geht auch hervorragend mit übergebliebenen Nudeln vom Vortag)

1 EL Butter

1 EL Grieß

1 kleine Dose eingelegte Pfirchsiche oder Birnen

Maggi

Die Nudeln (sofern nicht Reste verwertet werden) einfach al dente kochen. Derweil die Butter in einer großen Pfanne schmelzen, und den Grieß darin leicht anbräunen. Nun die Nudeln hinzu und alles kräftig durchrühren. Auf einem großen Teller mit den (am besten etwas kleiner geschnittenen) Pfirsich- oder Birnenhälften garnieren und mit ordentlich Maggi würzen.

Und voilà! Ihr könnt (je nach Kochzeit) in etwa 10-15 Minuten ein warmes Essen genießen, nachdem ihr definitiv pappsatt und zufrieden seid! :)

Nomnom! :D

Viel Spass beim nachkochen und ein schönes, hoffentlich nicht ganz so verregnetes Wochenende! ;)

Alles Liebe,

Clara

 

 

…ist meiner Ansicht nach eigentlich ein typisches Winteressen. Da die Temperaturen da draussen aber in letzter Zeit alles andere als sommerlich sind, hab ich mir gedacht, ich gönne mir mal eine Portion davon!

Die Zubereitung ist ziemlich einfach. Alles was ihr benötigt ist pro Person ein Camembert, ein Ei, etwas Paniermehl oder Mehl, Öl zum Braten und Preiselbeermarmelade (oder eine andere Marmelade eurer Wahl)!

Der Camembert wird am Stück in das mit etwas Salz und Pfeffer verklepperte Ei getunkt und danach im (Panier)mehl gewälzt. In die auf mittlerer Hitze vorgeheizte Pfanne gebt ihr nun etwas Öl. Olivenöl ist eher nicht zu empfehlen, wegen dem Eigengeschmack. Ich benutze hierfür immer Butteröl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl eignen sich aber auch hervorragend. Nehmt hier nicht zu wenig Öl, sonst müsst ihr auf die leckere, krosse Kruste verzichten! Ich empfehle je einen halben Esslöffel pro Seite.

Nun den Camembert auf jeder Seite etwa 3-4 Minuten braten. Am Besten nur einmal und mit einem groooßen Pfannenwender wenden, da ihr bei jeder Wendung Gefahr lauft, dass ihr ihn ausversehen aufpiekst!

Der Camembert ist fertig, wenn er anfängt sich ganz leicht nach oben zu wölben. Nun nichtmehr allzu lange damit warten, ihn aus der Pfanne zu nehmen, sonst platzt er euch und ihr habt eine hübsche Sauerei in der Küche! ;)

Camembert schmeckt hervorragend auf einer Scheibe Pumpernickel oder anderem dunklem Vollkornbrot. Meine Marmeladenauswahl fiel diesmal auf Aprikose, da ich noch frische, selbstgemachte im Kühlschrank hatte.

Yummy! Viel Spass beim Ausprobieren und eine angenehme Woche!

Alles Liebe,

Clara

…vielleicht nicht die gesündeste, optisch auch nicht die spektakulärste, aber definitiv die schmackhafteste!

Damit der volle Geschmack der Sauce zur Geltung kommt, nehmt bitte bitte selbstgemachte Spaghetti oder zur Not welche aus der Frischtheke. Mit gekauften (trockenen) Spaghetti schmeckt’s wirklich nur halb so gut! Warum? Ganz einfach: Die industriell gefertigten Spaghetti haben eine viel zu glatte Oberfläche, an der die Sauce nicht richtig hängen bleibt, und da diese Sauce hier eher flüssig ist, ist es fast unmöglich sie auf glatten Spaghetti ordentlich zu verteilen.

Genug lamentiert. Kommen wir zur Sauce!

Sie ist wirklich mehr als einfach herzustellen, aber trotzdem sooowas von schmatzig!

Ihr verquirlt einfach ein Eigelb (bitte so frische Eier wie möglich nehmen, da das Eigelb nicht komplett durchstocken wird) mit einem Esslöffel Butter, einem Esslöffel Milch und einem Esslöffel frisch geriebenen Parmesan. Dann fügt ihr etwas Salz hinzu und ordentlich Pfeffer und verrührt alles kräftig.

All das macht ihr am Besten in einer Pfanne, die groß genug ist, dass sie später die ganze Nudelmenge fasst, ohne dass Teile über den Rand fliegen, wenn ihr alles mischt. ;)

Nun einfach die frisch gekochten, noch heissen Nudeln in ein Sieb abgießen und zu schnell wie möglich in die Pfanne verfrachten und ordentlichst vermengen. Ab damit auf einen großen Teller, eventuell noch etwas Parmesan drüber und fertig!

Die Sauce hat ein hervorragendes Mundgefühl, fast schon als würden einem die Nudeln im Mund schmelzen… ;)

Und wenn ihr nicht wisst, was ihr mit dem übriggebliebenen Eiweiß anstellen sollt: Macht einfach Nachtisch drauss! :D

Viel Spass beim Nachkochen und eine angenehme Woche!

Alles Liebe,

Clara

Noch ist zwar keine Erntezeit für die guten Teile, aber Saubohnen gibt es zum Glück das ganze Jahr über in der TK-Abteilung. Wenn euer Supermarkt sie nicht im Sortiment hat, tun’s auch immer die Gekochten aus dem Glas. :)

Das Rezept eignet sich wunderbar für schwüle Sommerabende, an denen die Motivation für langes in der Küche stehen fehlt, da es genauso lecker wie kurz ist! :) Pro Person, je nach Hunger, einfach 350 – 450g durchgegarte Saubohnen zusammen mit ein paar Zweigen frisch gehacktem Oregano, Salz und Pfeffer scharf anbraten, auf einen Teller geben und frischen Parmesan drüberreiben. Wer etwas mehr Kochmotivation hat, kann noch eine Zwiebel in Streifen geschnitten mitbraten oder eine fein gewürfelte Knoblauchzehe. Dazu schmecken hervorragend entweder Bratkartoffeln, Kartoffelbrei oder einfach ein Butterbrot. Eignet sich ausserdem auch hervorragend als Grillgut-Beilage!

Viel Spass beim Nachkochen und eine angenehme Restwoche!

Alles Liebe,

Clara

…war in meinem Fall ein Ostergeschenk an meinen Opa, es ist aber eigentlich ein leckeres Geschenk für jeden Anlass (oder einfach zum Selbertrinken *pfeift*).

Für eine kleine Flasche (Flens-Gold-Flaschen eignen sich hierfür wunderbar) benötigt ihr:

2 Eigelb

150 ml Milch

180 g Zucker

1 EL Vanillezucker

100 ml Vodka

Die Milch wird mit 80 g Zucker und dem Vanillezucker aufgekocht. Währenddessen werden die 2 Eigelb mit den restlichen 100 g Zucker schaumig geschlagen. Hat sich der ganze Zucker in der Milch gelöst, lasst ihr die Mischung etwas abkühlen und gießt sie dann (unter so wildem Rühren wie möglich) in die Eigelb-Zucker-Mischung. Noch etwas rühren, dann zurück in den Kochtopf gießen und unter weiterrühren kurz aufkochen. Wegen der Salmonellen und dem ganzen Mist. ;) Jetzt den Kochtopf wieder vom Herd nehmen, den Vodka einrühren und den fertigen Eierlikör in eine (ausgekochte!) Flasche füllen.

Abkühlen lassen, ein paar Stündchen „ziehen“ lassen (wenn ihr so lange die Finger davon lassen könnt) und fertig!

Viel Spass beim Testen und/oder Verschenken und ein angenehmes Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

…wenn’s mal keine Pizza sein soll!

Das Schöne am Nicht-Pizza-Teig: Er schmeckt auch ohne Hefe, weil er sowieso ganz dünn und knusprig sein soll!

Pro Flammkuchen benötigt ihr:

125 g Mehl, 60 ml Wasser, 1 EL Öl, 1 Prise Salz

Das wird in einer großen Schüssel ordentlich verknetet und ruht dann im Kühlschrank etwa 20 Minuten, damit das Mehl etwas quillt.

Jetzt nur noch schön dünn ausrollen und belegen.

Für den Belag mischt ihr einen halben Becher Schmand (wer auf die schlanke Linie achtet, kann auch ein Paket Frischkäse nehmen) mit etwas Salz und Pfeffer und nach Gusto etwas Knoblauch, verstreicht das Ganze auf dem Teig und streut Frühlingszwiebelringe darüber. Nicht-Vegetarier natürlich nach Originalrezept noch kleine Speckwürfel

Jetzt ab damit in den vorgeheizten Ofen bei heissen 250°C für 6-8 Minuten.

Viel Spass beim Testen und einen angenehmen, baldigen Start in’s Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

Frittata

Ich hab mal wieder vom Grillen gestern ein paar gekochte Kartoffeln übrig. Bratkartoffeln waren mir heute mal zu langweilig, da hab ich gedacht, ich mach mir eine kleine Frittata.

Einfach die gekochten Kartoffeln pellen, in dicke Scheibchen schneiden und eine kleine Pfanne (natürlich vorgeheizt) damit auslegen. Etwas Schnittlauch darüberstreuen.

Jetzt 2 bis 3 Eier mit Salz und Pfeffer verkleppern und darübergießen. Etwas stocken lassen und schliesslich noch viiiel Käse drüberreiben. Deckel drauf und den Käse schmelzen lassen. Wenn alles gestockt und geschmolzen ist mit frischen Tomaten servieren.

Einfach, schnell und lecker. :)

Viel Spass beim Nachkochen!

 

Alles Liebe,

Clara