Category: Snacks


Und weiter geht es, erneut, mit einem Asiatischen Rezept. Diesmal allerdings einem kalten! Ich hab zwar vor zwei Tagen erst was eingestellt, aber ich dachte mir, nachdem ich euch monatelang wegen der Uni so vernachlässigt habe, stört das sicher niemanden… ;)

Für die Vietnamesischen Sommerrollen benötigt ihr (pro Person):

5 Blatt Reispapier

30 g Glasnudeln

ein Beutelchen Sprossen aus dem Asiamarkt (ca 250-300g)

1 XL-Karotte

1/2 Gurke

3-4 Zweige frischen Koriander

Die Karotte wird mit dem Sparschäler bearbeitet und danach mit einem Julienneschäler in ganz feine Streifen geschnitten, bevor sie zusammen mit den Sprossen für 2 Minuten in kochendem Wasser blanchiert werden.

Die Glasnudeln werden nach Packungsanleitung zubereitet. Zumeist bedeutet dies einfach, dass ihr sie mit kochendem Wasser übergießt und dann für 3 Minuten darin einweichen lasst.

Zuletzt schält ihr die Gurke und schneidet auch diese mit dem Julienneschäler in dünne Streifen und hackt den Koriander (1 Zweig übrig lassen für die Deko!). Inzwischen ist es sicher Zeit das Gemüse und die Glasnudeln aus dem Wasser zu holen. Einfach zusammen in ein großes Sieb verfrachten und abtropfen lassen, während ihr euch daran macht, das Dressing zuzubereiten.

Hierfür vermengt ihr:

2 EL Sojasauce

2 EL Reisessig

1 TL Sesamöl

eine Prise Salz

1 TL Zucker

Das Dressing vermengt ihr in einer großen Schüssel ordentlich mit der Gemüse-Salat-Nudel-Mischung (Naschen erlaubt, es ist grundsätzlich IMMER zu viel Füllung da!) und lasst diese etwa 10-15 Minuten etwas „ziehen“.

Die Zeit lässt sich wunderbar dafür verwenden, das Schlachtfeld, was ihr einst als Küche bezeichnen konntet, wieder in selbige zu verwandeln.

Nun schafft ihr euch eine saubere, freie Fläche zum Einrollen.

Nun wird’s etwas tricky!

Ihr nehmt ein einzelnes Reispapier und lasst 3 Sekunden (nicht länger!) kaltes Wasser darüberlaufen. Etwas abschütteln und auf die Arbeitsfläche legen. Das Reispapier ist jetzt noch etwas fest, aber keine Sorge: Das gehört so!

Ihr nehmt einen ordentlichen Schwung Füllung und drapiert ihn etwa so auf das Reispapier:

Nun klappt ihr die untere Ecke hoch (inzwischen ist das Reispapier schon weich genug dafür) und zieht das Reispapier um die Füllung fest, bevor ihr die Ecken einklappt.

Wenn ihr nun genau wie auf dem Bild zu sehen, ein paar Korianderblättchen auf das Reispapier legt, gibt dies nach dem fertig Einrollen einen wunderschönen „Durchsichtig-Effekt“…

Nun nur noch die Rolle einmal schräg durchschneiden. Bevor ihr die frisch geputzte Küche wieder einsaut, ein kleiner Tipp: KEIN gezahntes Messer dafür benutzen. Das Reispapier klebt wie Sch****e und die Füllung fliegt durch die halbe Küche. Am besten ein großes, schweres und sehr scharfes Messer nehmen und wie beim Kräuterhacken einmal herzhaft und mit viel Schmackes auf das Röllchen hauen.

Zum Dippen habt ihr die freie Auswahl:

Süße Pflaumensauce, Süß-Saure Sauce, Sojasauce, Chilisauce oder (wie in meinem Fall) die allseits bekannte „Sweet Chilisauce for Chicken“… (die übrigens im Asialaden nur einige Cent kostet, im Gegensatz zu den überteuerten Flaschen aus dem Supermarktregal…)

Lecker war’s!

Ich wünsche euch wie immer viel Spass beim Ausprobieren und einen wundervollen Start in’s Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

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>Bitte was? Kennt ihr noch nicht? – Na ein Glück, dass ihr mich habt! ;)

Vorhin beim Einkaufen hab ich mir gedacht: eigentlich wird’s ja mal wieder Zeit für einen Produkttest. Und prompt lacht mich im Asialaden meines Vertrauens eine kleine, flache, bunte Box an.

„Patak’s Original Pappadums – an der Sonne getrocknet – Original Indisches Rezept“

Klingt interessant. Keine Geschmacksverstärker in der Zutatenliste zu finden. Keine Laktose, keine Fruktose. Linsenmehl, Salz, etwas Öl. Klingt gut: Meins! Wie üblich die Qual der Wahl bei der Geschmacksrichtung:

Naturel? – Langweilig.
Knoblauch? – Irgendwer muss ja mal Rücksicht auf die armen Vampire nehmen.
Schwarze Pfefferkörner? – Das klingt doch mal lecker. „Scharf“? Wird schon gehn’…

Also ab damit in den Einkaufswagen und nach Hause.
Schachtel aufreissen.

Hm. Das sieht nicht aus wie auf der Packung.
Auf der Packung war das fluffig und hatte kleine Knusperbläschen!
Also widerwillig die Zubereitungsanleitung lesen.
„Frittieren oder im Mikrowellengerät zubereiten.“
Gut. Jeder hier sollte langsam wissen, was ich von fettigem, frittiertem Essen halte.
Also Mikrowelle. 45 Sekunden bei 650W? Das ist schnell…
Schnell genug um… *Trommelwirbel* …ein Video zu machen!
Ich wollte hier ja schon immer mal ein Video einstellen. Meine Chance!
Also ab in die Mikrowelle. Kamera an. Und start!

Wow.
Ich bin ja manchmal mit den simpelsten Dingen zu begeistern.
Das hier gehört definitiv dazu! :D

Das sieht schon wesentlich mehr nach dem Bild auf der Packung aus.
Stück abbrechen – Knusprig!
Reinbeissen – Crunchig!
Kauen, schmecken – Wow!
Ich habe meine neuen Lieblingschips gefunden!
Keine fettigen Finger. Nicht zu salzig.
Ein sehr angenehme Schärfe: Keine Chilischärfe – Pfefferschärfe! Toll!

Mein Urteil: Definitive Kaufempfehlung! Wer sie in der Stadt nicht findet, dem kann ich auf Anfrage (zumindest in Frankfurt) sagen, wo es sie gibt. ;)

Ich wünsche eine angenehme Restwoche!

Alles Liebe,
Clara

>…ganz ohne die lästige Sauerei beim Frittieren, Glutamat, Öl oder sonstigen Mist und in jeder beliebigen Geschmacksrichtung produzierbar.

Ihr benötigt nichtmal einen Ofen! Und von Anfang bis Ende benötigt ihr weniger als 10 Minuten Zeit.

Man nehme:

1 Kartoffel
1 mikrowellengeeigneten Teller
Gewürze nach Geschmack
Backpapier
1 Küchenhobel

Die Kartoffel ordentlich abschrubben, schälen ist nicht unbedingt nötig.

Nun stellt ihr den Küchenhobel auf die dünnste Einstellung und verarbeitet die Kartoffel in ganz dünne Scheibchen. Die Scheibchen breitet ihr auf dem Backpapier aus und würzt sie nach Belieben.

Bisher zu meiner Zufriedenheit getestet:

Salz und Pfeffer
Salz und Rosmarin
Rauchsalz und Paprikapulver
Salz und Knoblauch

Übertreibt es mit dem Salz nicht, ihr könnt zwischendrin immernoch testen und nachsalzen.

Die Scheibchen kommen jetzt bei voller Power für 2:30 min in die Mikrowelle. Wieder raus damit. Alle Scheibchen umdrehen. Eine testen, eventuell nachwürzen und dann nochmal für 2 min in die Mikrowelle. Uuuuund fertig! Zwei mittelgroße Kartoffeln ergeben in Etwa eine wegknusperbare Menge für einen Videoabend.

Nach eigenen Berechnungen ergeben 100 Gramm Kartoffel etwa 30-40 Gramm fertige Chips.

Natürlich auch problemlos mit 3-4 Kilo Kartoffeln machbar, für eine mittelgroße Silvesterparty. Dauert dann natürlich etwas länger…

Viel Spass beim Nachmachen und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Alles Liebe,
Clara

>

…ganz ohne die Frittier-Sauerei
Falafel 
(für eine sehr hungrige Person)
Backofenfalafel sind sehr sehr einfach herzustellen und machen weder viel Aufwand noch Sauerei in der Küche! :)

Man nehme einen Mixer, fülle ihn mit einer (abgetropften) Dose Kichererbsen, einer halben Knoblauchzehe (schonmal grob vorgehackt), einem Ästchen grob vorgehackter Petersilie (etwa 1 Esslöffel voll), einem Esslöffel Frischkäse, einem Teelöffel Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Jetzt den Mixer auf volle Power anschmeissen, bis nur noch Brei mit Kräuterstückchen übrig ist. Sollte das ganze zwar bröckelig, aber kein Mus werden, einfach einen Esslöffel Wasser dazugeben und den Mixer nochmal an. Wenn das immernoch nicht reicht, einfach so oft wiederholen, bis es reicht. ;)

Das Kichererbsenmus verfrachtet ihr jetzt in eine Schüssel, schmeckt es fertig ab und knatscht dann mit einer Gabel zwei gehäufte Esslöffel Vollkornmehl,vermengt mit einem halben Teelöffel Backpulver, unter.

Während der Ofen auf 180°C Umluft vorheizt, formt ihr etwa walnussgroße Bällchen, die ihr auf ein Blech mit Backpapier legt. Wenn ihr wie ich einen Falafel-Burger machen wollt, einfach runde Flatschen in ungefährer Größe des Brötchens formen. In dem Fall aber nicht mehr als daumendick, sonst bleiben sie innen zu knatschig.

Jetzt ab damit in den Backofen für etwa 25-30 Minuten. Burger nach der Hälfte der Zeit einmal wenden, Bällchen nicht unbedingt.

Am Besten schmecken die Bällchen zusammen mit ein paar Salatblättern, Gurken- und Tomatenscheiben in einem Fladenbrot. Sie können natürlich auch einfach so verputzt werden. Essentiell ist jedoch, ob auf Burger, im Fladenbrot oder einfach so, auf jeden Fall die Joghurtsauce.

Hierfür einfach etwa 200 Gramm Joghurt mit etwas Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer vermengen.

Viel Spass beim Ausprobieren und eine angenehme Restwoche!

Alles Liebe,
Clara

>

Polenta-Muffins
200 g Polenta
3 Eier
1 TL Natron
1 Spritzer Zitronensaft
1 EL geriebener Parmesan
Gemüsebrühe
Muskatnuss
Pfeffer und Salz
Die Polenta in Gemüsebrühe bissfest vorgaren (nach Quellmethode, nicht schwimmend, sonst habt ihr Matsch) und etwas abkühlen lassen. Jetzt ordentlich mit den 3 Eiern, dem Parmesan und dem Zitronensaft verrühren und mit Pfeffer, Salz und geriebener Muskatnuss würzen. Den Teelöffel Natron darüber verteilen und nochmal sorgfältig verrühren.
Jetzt das Ganze in kleine Muffinförmchen füllen, bei Bedarf noch garnieren. Dafür kann man etwas Käse nehmen, Schinkenwürfel oder wie ich ein Tomatenscheibchen und ein Salbeiblatt.
Nun bei 180 °C Umluft (vorgeheizt) etwa 20 Minuten backen.
Schmeckt sowohl direkt warm aus dem Ofen, als auch super auf einem kalten Buffet. Eignet sich hervorragend als Beilage zu einem großen Salat oder zu einem ordentlichen Topf Chili!
Ich wünsche viel Spass beim Ausprobieren und ein wunderschönes Wochenende!
Alles Liebe,
Clara

>

…zu vorgestern.
Noch eine zweite Variante getestet!
Man ersetze die Rote Beete 1:1 mit Karotten und füge noch eine Hand voll gehackter Mandeln hinzu, etwa 20 Gramm auf’s ganze Rezept.
Die zweite Variante ist definitiv wesentlich saftiger geworden als die erste.
Eine kleine Warnung möchte ich aber doch noch aussprechen: Durch den geringen Zucker- und hohen Gemüsegehalt, sind die Brownies nicht ganz so lang haltbar wie normale und sollten daher im Kühlschrank gelagert werden!
Ich wünsche ein wunderschönes Wochenende!
Alles Liebe,
Clara

>

…und schmecken einfach göttlich nach Schokolade!
Diese köstlichen kleinen Schokoecken sehen zwar aus wie Brownies, sind aber weder so klebrig noch so süß wie diese. Und ganz nebenbei sind sie noch wesentlich nachgiebiger in der Kalorienbilanz…

Brownies à la Clara

Für ein Blech von 30 x 30 cm müssen wir zunächst 170 g Vollkornmehl mit 30 g Bitterkakaopulver vermengen. Ich meine damit nicht diese Kaba-Scheisse, die zu 90% aus Zucker besteht, ich meine echten Kakao. Unter diese Masse mengen wir jetzt noch einen gestrichenen Teelöffel Backpulver und einen halben Teelöffel voll Natron und eine Prise Salz.
Nun schnappen wir uns einen Mixer. Ich empfehle nachdrücklichst eine geschlossene Mixervariante und keinen Pürierstab. Eine Ausnahme könnt ihr natürlich machen, wenn ihr ohnehin die ganze Küche renovieren wolltet. In diesen Mixer kommen jetzt 150 Gramm gekochte Rote Beete. Nein ihr habt euch nicht verlesen und nein ich habe auch nicht den Verstand verloren. Wenigstens noch nicht völlig… :P Die gekochte Rote Beete nehme ich immer beim Rewe aus dem Kühlregal. Solltet ihr so mutig sein sie selber kochen zu wollen, tut dies bitte ohne Salz, andernfalls könnte das Ergebnis dezent widerlich ausfallen. Die Rote Beete schmeckt man nachher übrigens nicht mehr raus, sie verleiht den Brownies dafür eine wundervoll fluffige Konzistenz und nebenbei noch ein paar Vitamine!
Zur Roten Beete kommen jetzt noch 200 ml (Soja)milch, 1 Teelöffel Balsamico Bianco und 150 ml weisser Schokoladensirup. Ich nehme immer den von Monin. Wer keinen Sirup da hat, kann auch problemlos Honig, Zuckersirup, Agavensüße oder Ähnliches nehmen. Nur keinen Kristallzucker, sonst wird die Masse nachher zu bröckelig. Wer die Brownies noch „schlanker“ gestalten möchte, kann einen Teil des Sirups durch Süßstoff ersetzen. Es sollte jedoch mindestens ein Anteil von 50 ml Sirup übrigbleiben, sonst werden die Brownies fürchterlich trocken.
Die beiden Massen werden jetzt ordentlich miteinander vermengt und dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech flach ausgestrichen. Am besten so, dass die Masse den Rand nicht berührt, dann versaut ihr euch euer Backblech auch nicht. Jetzt ab damit in den Ofen bei 160°C Umluft (vorgeheizt) für 25 bis 30 Minuten, je nachdem wie hoch die Masse auf dem Blech steht.
Danach auf dem Blech abkühlen lassen, vorsichtig auf ein flaches Brett stürzen, das Backpapier abziehen und die Platte in kleine Quadrate schneiden. Alles in Allem ein sehr hübsches Mitbringsel für Partys, oder zum verschenken in kleinen Tütchen an Weihnachten. Das Rezept kann natürlich nach belieben verfeinert werden mit einigen gehackten Nüssen, etwas Rum oder Zimt. Besonders lecker schmecken die Brownies mit etwas Sahne oder in heissen Kakao getunkt.
Viel Spass beim Nachbacken und guten Appetit!
Alles Liebe,
Clara

>

…ganz ohne ekliges Frittierfett!
Man nehme:
1 Paket TK-Frühlingsrollenteigplatten
kleingewürfeltes, leicht angebratenes Gemüse
ein Esslöffel Hüttenkäse
1 Spritzer Sojasauce
Pfeffer und Salz
Alles durchwuseln, in die Frühlingsrollenteigplatten wickeln und ab damit in den Backofen bei 170° C für etwa 15-20 Minuten, je nach Menge der Füllung pro Tasche.
Viel Spass beim Ausprobieren und guten Appetit!
Alles Liebe,
Clara

>

…und auch noch aus dem eigenen Ofen!
Müsliriegel
80 g Apfelkraut
120 g Vollkornmehl
300 g Haferflockenbasiertes Müsli
1/2 TL Zimt
120 ml Agavensirup oder flüssigen Honig
80 g Apfelmus
60 g Rosinen
40 g Datteln
2 EL Mandeln
1 Ei
Oblaten-Platten
Alles kleinhacken und fröhlich zusammenmatschen und drin rumrühren. Etwa 1 cm dick auf Oblaten verschmieren und mit weiteren Oblaten abdecken. Auf ein Blech verfrachten, von oben mit einem zweiten Blech oder irgendwas Schwerem flächendeckend beschweren, damit sich die Ecken nicht hochrollen.
Alles bei 175°C Umluft für etwa 20-25 Minuten in den vorgeheizten Backofen stecken. Rausholen, abkühlen lassen und in Formen eurer Wahl zerteilen. Das geht auch wunderbar mit Plätzchenausstechern!
Viel Spass beim Nachbacken und guten Appetit!
Alles Liebe,
Clara

>

…für eine schnelle Nicht-TK-Pizza!
Einfach einen Tortilla-Fladen nach Belieben belegen, in den kalten Ofen packen, auf 180°C Umluft aufdrehen und, je nach Dicke des Belags, 15-20 Minuten drin lassen.
Guten Appetit!
Alles Liebe,
Clara