Category: Reis


…wird auch dich noch überzeugen!

Klebreis (ob normal oder in der süßen Variante) ist mit Abstand der beste Reis der Welt. Ganz Thailand (und inzwischen auch meine Mutter) sind bereits meiner Meinung. Warum? Probiert’s aus und ihr werdet schon sehen. ;)

Die Zubereitung benötigt etwas Vorarbeit, hat jedoch einen ungemein großen Vorteil: Sie ist idiotensicher! Der Reis kann nämlich unmöglich verkochen! :)

Stellt gleich etwas mehr Reis her, als ihr denkt, dass ihr braucht. Die Reste lassen sich nämlich zu einem köstlichen Dessert verarbeiten!

„(Süßer) Klebreis“ / „(Sweet) Sticky Rice“

Der Klebreis (Menge praktisch egal) wird zunächst für 5-6 Stunden (oder über Nacht) in Wasser eingeweicht und dann etwas abgewaschen. Dann wird er in einen Dämpfeinsatz verfrachtet und für 25 Minuten über kochendes Wasser gehängt und gut zugedeckt. Dämpfeinsätze gibt es in allen Größen und Formen und Materialien. Welchen ihr benutzt ist relativ egal, solange Löcher vorhanden sind, diese aber klein genug sind, dass der Reis nicht durchfällt und ein Deckel vorhanden ist, der möglichst luftdicht abschliesst.

Die Thailänder nehmen hierfür üblicherweise Dämpfkörbe (siehe Foto), hierzulande gibt es (für die Deutschen Hygienefreaks) aber auch welche aus Metall.

Während den ersten 25 Minuten zwischenzeitlich 2-3 Mal umrühren. Die Dämpfzeit könnt ihr nach oben praktisch beliebig verlängern. Wenn der Reis gar ist, wird kein weiteres Wasser mehr aufgenommen: er bleibt lediglich warm!

Der Reis hat dann eine wunderbare Konzistenz: Er klebt zusammen, ist aber in keinster Weise schleimig, sondern fast schon etwas trocken und angenehm bissig. Vergleichbar mit al dente – Nudeln. Das macht ihn zur perfekten Beilage zu Currys (z.B. Hühnchencurry, grünem Gemüsecurry, Curry-Kokos-Suppe) aber auch zu jeglichem anderen asiatischen Essen, falls einem der 0815-Reis zu langweilig ist. Der Reis wird traditionell mit den Fingern gegessen. Man reisst kleine Stückchen ab, formt Bällchen daraus und dippt diese in die (im asiatischen Essen meist reichlich vorhandene) Sauce.

Wer den Reis als Süßspeise genießen möchte, kann daraus sowas wie die Thailändische Variante von Milchreis herstellen. Ihr mischt etwa 200 ml Kokosmilch mit 75 g Palm- oder Kokoszucker (die Mengen gelten pro 500 g Klebreis (Trockengewicht)). Sollte sich der Zucker nicht ganz lösen, erwärmt die Mischung auf dem Herd, oder kocht sie kurz auf (das verstärkt das Karamellaroma). Nun über den im Idealfall noch warmen Reis gießen und ordentlich durchrühren. Gegebenenfalls (wenn es nicht cremig genug schmeckt) noch etwas Kokosmilch dazugeben.

Nun anrichten mit frischen Obst (in Thailand gibt es dazu meist Mango) und etwas Kokosnuss…

Klebreis lässt sich ausserdem bestens in größeren Mengen für Buffets und Partys herstellen, als erfrischende Abwechslung zum obligatorischen Kuchen, Tiramisu oder (Wackel)-Pudding…

Viel Spass beim Ausprobieren und eine wunderschöne Woche!

Alles Liebe,

Clara

…so ein Curry! Und gelegentlich auch ziemlich grün! ;)

Die ersten 10 Tage in Thailand habe ich mich ausschliesslich auf der essenden Seite betätigt. Das war auch gut und lecker, aber irgendwann dachte ich mir, es wird mal Zeit auch zu lernen, wie man die ganzen tollen Sachen selbst zubereitet!

Der Kochkurs in der „Blue Lagoon Cooking School“ auf Ko Chang hat mir riesigen Spass bereitet. Mindestens genauso viel Spass macht es mir aber natürlich, euch die leckeren Rezepte jetzt weitergeben zu können! :)

„Grünes Hühnchencurry“

Für etwa 3-4 Portionen benötigt ihr:

400 Gramm Hühnchenfleisch (in Streifen geschnitten)

Gemüse bis zum Abwinken. Hierfür empfehlen sich Auberginen (auf dem Bild oben seht ihr eine Auswahl davon, wieviele Sorten Auberginen es eigentlich gibt, neben den langweiligen lilanen, die bei uns immer im Supermarkt liegen…), Kürbis, Bambussprossen, Broccoli, Blumenkohl… alles in Bissgröße gewürfelt!

2-3 Dosen Kokosmilch (je nachdem ob ihr das Curry eher suppenmäßig löffeln wollt, oder in einer Schale mit Reis servieren)

Und zuletzt noch eine ganze Menge Gewürze…

je nach Schärfetoleranz eurer Zunge 1-3 Esslöffel grüne Currypaste (irgendwann erklär ich auch nochmal wie man das grüne Gold selbst zubereiten kann)

2 Kaffirlimettenblätter

eine Hand voll gehackten Basilikum

2-3 Chillis (in Streifen geschnitten)

2 Teelöffel Kokos- oder Palmzucker (zur Not auch normaler)

2-3 Teelöffel Fischsauce

Die Kokosmilch wird zunächst bei mittlerer Hitze zum Kochen gebracht. Dann wird die Currypaste hinzugefügt und so lange verrührt, bis sich alles vermengt hat und keine Stückchen mehr zu sehen sind. Nun werden die grob zerrupften Kaffirlimettenblätter hinzugefügt und das Hühnchenfleisch.

Etwa ein Minütchen köcheln lassen und dann das ganze Gemüse (auch die Chillies) hinzufügen und auf kleiner Flamme köcheln lassen bis das Fleisch durch und zart ist. Je nach Größe der Streifen dauert das etwa 6-8 Minuten. Das Gemüse darf ruhig noch ein wenig bissig sein. Nun werden zuletzt noch Fischsauce und Zucker hinzugefügt. Alles nochmal aufkochen und dann vor dem Servieren die Kaffirlimettenblätter und die Chillies rausfischen.

Dazu serviert wird gedämpfter Jasminreis oder Klebreis. Wie man Klebreis richtig zubereitet erkläre ich euch auch ein anderes Mal! ;)

Viel Spass beim Ausprobieren und ein wunderschönes Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

Risotto alla Milanese

Heute mal ein Klassiker und eine der (meiner Ansicht nach) köstlichsten Risottovarianten, die es gibt.

Für eine Person (als Hauptgericht) benötigt ihr:

2 Teelöffel Olivenöl

90 g Carnaroli Risottoreis

1/2 g Safranfäden

80 ml Weisswein

Gemüsebrühe

ein kleiner Stich Butter

1 Esslöffel frisch geriebener Parmesan

1/2 Zwiebel

Salz und Pfeffer

Die Zwiebel wird fein gewürfelt und im Olivenöl angeschwitzt. Sobald die Zwiebeln glasig werden, wird der Risottoreis hinzugefügt und kurz mitgerührt, bevor das Ganze mit dem Weisswein aufgegossen wird. Noch ein klein wenig Gemüsebrühe hinzugeben, die Safranfäden und etwas Salz und nun auf kleiner Flamme etwa 20-25 Minuten weiterköcheln lassen. Stetig umrühren und gelegentlich etwas Brühe nachgießen, so dass der Reis nie schwimmt, aber auch nicht am Topfboden anpekt. Sobald der Reis gar und optisch schön cremig ist, den Parmesan und die Butter hinzugeben und das Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zuletzt mit ein paar Parmesanschnitzern dekorieren und so heiss wie möglich servieren!

Buon appetito!

Ich wünsche viel Spass beim Nachkochen und trotz Dreckwetter einen angenehmen Start in die Woche!

Alles Liebe,

Clara

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…mit meinem Magen. Aber da das ja nichts Neues ist, hab ich auch ein paar Rezepte für solche Fälle auf Lager.
Also solltet ihr mal an Magenschmerzen, Übelkeit oder ähnlich nervigen Dingen leiden, hier ein reizarmes, magenschonendes Rezept (für Kau-Faule). Eignet sich übrigens genauso hervorragend, wenn ihr mal am Abend zuvor zuviel gesoffen habt oder als Babybrei. :P

 
Apfel-Karotten-Reis-Brei

Zutaten:
(für etwa 8 kleine Gläschen)
100 Gramm Milchreis
8-10 Äpfel
4-5 große Karotten
1 EL Zucker
1/2 TL Zimt
1 Prise Anis
Der Milchreis wird zusammen mit dem Zucker in etwa 300 ml Wasser gekocht. Die Karotten und die Äpfel werden geschält und grob geraspelt.
Wenn der Reis etwa 10 Minuten gekocht hat, schmeisst ihr die Karotten dazu, nach weiteren 5 Minuten die Äpfel. Das Ganze jetzt noch weitere 5 Minuten köcheln lassen, eventuell etwas Wasser nachgiessen, falls der Inhalt droht am Boden anzubacken.
Jetzt das Ganze mit Zimt und Anis würzen, kurz den Pürierstab reinhalten und fertig.
Der Pürier-Grad kann ganz beliebig gewählt werden. Ich persönlich mag es, wenn’s noch ein wenig bissig ist, Kau-Faule können den Topfinhalt natürlich auch komplett zu Mus verarbeiten.
Jetzt das Ganze noch in saubere Gläser abfüllen, Deckel drauf, abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank. Eine kleine Portion am Besten noch warm geniessen, da schmeckt’s am Besten. Im Kühlschrank hält sich so ein Gläschen, nach eigenen Erfahrungen, etwa 1-2 Wochen, vorausgesetzt die Gläschen bleiben fest verschlossen. Garantie geb ich darauf natürlich nicht. ;)
Ich gebe zu, ich habe schon Dinge gekocht, die appetitlicher aussahen… aber es schmeckt wirklich wesentlich besser als es aussieht! :D
Viel Spass beim Nachkochen!
Alles Liebe,
Clara

Dolmades à la Mama

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Ganz recht – heute mal wieder ein Gastrezept, wie üblich von meiner Mama. Falls auch mal jemand Anderes ein leckeres Rezept vorstellen möchte, darf er sich natürlich gerne melden! ;)

Dolmades

(für 4 Portionen)
40 Weinblätter (mindestens) – entweder fertig gegart gekauft oder frisch gepflückt und 15 Minuten in Salzwasser gekocht
1 große Zwiebel – kleingewürfelt
1 Knoblauchzehe – gehackt
100 g Basmatireis
1 Hand voll Rosinen
1 Bio-Zitrone (Schale und Saft)
Olivenöl
Gemüsebrühe
1 Hand voll frischer Petersilie – gehackt
Zunächst schmurgeln wir die Zwiebel und die Knoblauchzehe in 2 TL Olivenöl an, bis sie glasig sind. Das dauert in etwa 5 Minuten. Als Nächstes wandert der Basmatireis in den Topf. Dieser wird ein wenig mit angeschwitzt, bis er auch ein leicht glasiges Aussehen angenommen hat. Das nimmt nochmal 2 kurze Minütchen in Anspruch.
Nun giessen wir das Ganze mit 1,5 Tassen Gemüsebrühe auf, schmeissen noch die Rosinen dazu und den Schalenabrieb der Zitrone. Deckel drauf und 10 Minuten köcheln lassen. Ab und an mal umrühren und eventuell etwas Brühe nachgiessen. Der Reis ist nach 10 Minuten natürlich noch nicht durch – keine Angst, das gehört auch so. ;)
Nun rühren wir noch die Petersilie unter, schmecken das Ganze mit Salz und Pfeffer ab und lassen es ein wenig abkühlen.
Als Nächstes werden die Weinblätter auf dem (hoffentlich gut gesäuberten) Küchentisch ausgelegt – die Blattrippen nach oben und die Stiele abgeknipst. Jeweils 1 EL Reismischung in die Mitte jedes Blattes geben, Seiten einklappen und dann wie einen Burrito aufrollen. Am Besten achtet ihr noch darauf, dass in jeder Rolle mindestens eine Rosine ist. So für den guten Geschmack… ;)
Nun eine große Flache Form (unbedingt mit Deckel) mit den restlichen Blättern auslegen. Dafür nehmt ihr am Besten die großen zähen, eventuell kaputten oder einfach nicht so hübschen Blätter. Danach die Röllchen eng an eng darauf verteilen. Die Form muss mindestens so groß sein, dass alle Rollen in einer Schicht hineinpassen. Auf keinen Fall stapeln!
Jetzt den ganzen Zitronensaft darüber verteilen, mit etwa einem halben Esslöffel Olivenöl beträufeln und nochmal eine halbe Tasse Gemüsebrühe darübergiessen. Wenn noch Weinblätter übrig sind, die Rollen damit bedecken. Jetzt den Deckel auf die Form und eine halbe Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. Immer mal wieder kontrollieren und nach und nach noch eine weitere halbe Tasse Gemüsebrühe nachgiessen.
Danach Alles abkühlen lassen und die Form am Besten über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit die Röllchen nochmal gut durchziehen können. Schmeckt einfach nochmal besser, als wenn die Rollen frisch gegessen werden!
Am nächsten Tag dann noch mit etwas Zitronensaft beträufeln und kühl servieren. Perfektes Essen für das heisse Wetter!
Viel Spass beim Nachkochen, guten Appetit und ein wunderschönes Wochenende!
Alles Liebe,
Clara

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Die Cosa Nostra wird mich lynchen, wenn sie herausfindet, dass ich gestern eines ihrer Nationalgerichte verunglimpft habe.

Aber ich dachte es wird mal wieder Zeit, eine meiner Eigenkreationen zu testen!

Hessisches Risotto

Zutaten:
(pro Person)
80 g Avorioreis
50 ml Apfelwein
5-6 Stangen grüner Spargel
1 kleine Zucchini
1 kleiner Handkäs‘
Gemüsebrühe
Pfeffer und Salz
1 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel

Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden. Spargelspitzen wegschneiden, zur Seite legen und den restlichen Spargel in kleine Scheibchen schneiden. Die Zucchini vierteln und auch in kleine Scheibchen schneiden.

Die Zwiebel fein würfeln und im Öl andünsten.


Kurz danach den Reis dazu und das Gemüse. Die Spargelspitzen noch nicht, sonst haben die sich bis zum Ende in Mus verwandelt. ;)


Jetzt den Herd auf kleinste Stufe runterdrehen und unter ständigem Rühren weiterdünsten.

Mit dem Apfelwein ablöschen und mit etwas Gemüsebrühe auffüllen. Jetzt unter gelegentlichem Rühren und immer wieder etwas Brühe nachgiessen so etwa 20 – 25 Minuten köcheln lassen. Die Spargelspitzen etwa 10 Minuten vor Schluss hinzugeben.

Wenn der Reis gar ist, den kleingewürfelten Handkäs‘ dazukippen, Deckel drauf und nochmal 2-3 Minuten ziehen lassen, damit der Handkäs‘ einschmilzt.


Alles nochmal kräftig umrühren und servieren.


Viel Spass beim Nachkochen und guten Appetit!

Alles Liebe,
Clara

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Gefüllter Kürbis
Zutaten:
(pro Person)
1 kleiner Kürbis (Butternut oder Hokkaido)
50 g Avorioreis
1 Prise Curry, Pfeffer und Salz
1 EL Rosinen
1/2 EL Mandelblätter
1 Karotte
2-3 Champignons
1 Stückchen Zucchini
(Allgemein kann man da alles an Gemüse verwenden, solange es schön klein gewürfelt wird)
Zunächst wird der Avorioreis mit Wasser, Curry, Rosinen, Mandeln und etwas Salz in einen Wok geschmissen. Das Gemüse wird Stück für Stück gewürfelt und fliegt in hohem Bogen hinterher. Das Ganze bleibt natürlich nur so lange im Wok, wie der Avorio zum „al dente garen“ braucht. Das Gemüse zieht dann im Ofen schon noch durch.
Während der Reis kocht, schnappen wir uns den knuffigen, kleinen Kürbiskopf und skalpieren ihn gepflegt mit einem scharfen Messer.
Doch nicht nur Das… sein Gehirn wird ihm natürlich auch noch stibitzt und im Folgenden durch die Avorio-Mischung ersetzt. Ist das erledigt, wickeln wir den Kleinen in ein dekoratives Kleid aus Alufolie und stecken ihn bei gemütlichen 180° C in die Sauna!
Diese Temperatur hält er, je nachdem wie dick sein „Fell“ ist, für 1 – 1,5 Stunden gemütlich aus. Dann dürft ihr ihn wieder rauslassen, schön nackig machen und vernaschen! Rawr!
Und wenns mal etwas mehr sein darf, kann man noch diverse andere Dinge aufs Backblech dazuschmeissen. Zum Beispiel Kartoffeln, Champignons, Ananasscheiben und Ähnliches. Garzeiten beachten!
Und zum Nachtisch? Bleibts groß, orange und rund! Am Abend vorher Honigmelone kleinwürfeln und im Eisfach verschwinden lassen. Dann zum Nachtisch einfach mit einem Schuss Sojamilch und Vanillezucker in den Mixer befördern. Mjam!
Wie immer viel Spass beim Nachkochen und guten Appetit!
Alles Liebe,
Clara

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Und zwar in rauen Mengen!
Und damit’s nicht so auffällt, haben wir das Ganze ganz vornehm in winzige Stückchen verpackt.
Sushi mit Pascal
Zutaten:
(für 2 Personen/45 Stk.)
220 g Klebreis/Sushireis
2 EL Reisessig
1 EL Zucker
5 Nori-Platten
1 Avocado
1 Ei
1 Spitzpaprika
1/2 Gurke
Als erstes wird der Reis nach Packungsanweisung gekocht. (Wer das nicht hinkriegt, sollte an dem Punkt am Besten die Nummer vom Lieferservice raussuchen…) Der Reisessig wird mit dem Zucker aufgekocht, bis dieser sich gelöst hat. Die Mischung wird dann im lauwarmen Reis verteilt/eingerührt.
Jetzt den Reis komplett abkühlen lassen.
In der Zeit sämtliches Gemüse in hauchdünne Streifen schneiden. Das Ei mit einem TL Sojasauce verquirlen und ein hauchdünnes Omelette daraus braten. Auch das wird nun in Streifen „verwandelt“.
Die Noriplatten müssen, wenn sie wie üblich quadratisch sind, in der Mitte durchgeschnitten werden. Jetzt die Sushimatte schnappen, eine Noriplatte bündig ans obere Ende legen und den Reis sehr sehr flach darauf verteilen. Unten einen Rand von ca. 1-2 cm lassen. Die Reisschicht darf wirklich nur ein bis zwei Reiskörner hoch sein, sonst kriegt ihr am Ende die Rolle nicht zu. ;)
Jetzt das Gemüse mittig auf den Reis legen und ganz leicht eindrücken. Nun die Sushimatte so „zuklappen“, dass die beiden Reiskanten aufeinander liegen. Am Besten mit dem Daumen bei der ganzen Prozedur das Gemüse festhalten.
Vorsichtig mit dem Ende der Sushimatte den Reis „rund-drücken“. Jetzt das Ende der Sushimatte wieder von der Noriplatte abpulen. Die Norikante mit etwas Essig-Wasser einstreichen und zukleben.
Jetzt am Besten nochmal die Sushimatte zuklappen und die Sushirolle etwas „abrunden“. Rolle zur Seite legen und so oft wiederholen bis entweder der Reis, die Noriplatten oder die Füllung alle sind.
Jetzt nur noch jede Rolle in fünf Teilchen teilen und unter den Teilnehmern verteilen. :P
Diverse Saucen, Dips und scharfe Pasten in kleinen Schälchen auf dem Tisch verteilen. Und dann?
Schmecken lassen!
Und zwar am Besten mit einem Schälchen Sake dazu. ^_^
Alles Liebe,
Pascal und Clara

Rice gone Wild!

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Wildreis-Gemüse-Wok
pro Portion:
50 g Wildreis
eine Stange Sellerie
1/2 Avocado
eine Hand voll Sprossen
4 Blätter Chinakohl
Zunächst den Reis nach Packungsbeschreibung vorgaren. 4 Minuten bevor der Reis fertig sein sollte: Gemüse kleinschneiden und bis auf die Avocado scharf im Wok anbraten. Mit einem Spritzer Limettensaft, Salz und Pfeffer würzen. Reis und Avocado hinzufügen und noch 1-2 Minuten im Wok schwenken.
Das Ganze schmeckt entweder pur oder mit etwas Chutney.
Guten Appetit!
Alles Liebe,
Clara