Category: Saucen


…vielleicht nicht die gesündeste, optisch auch nicht die spektakulärste, aber definitiv die schmackhafteste!

Damit der volle Geschmack der Sauce zur Geltung kommt, nehmt bitte bitte selbstgemachte Spaghetti oder zur Not welche aus der Frischtheke. Mit gekauften (trockenen) Spaghetti schmeckt’s wirklich nur halb so gut! Warum? Ganz einfach: Die industriell gefertigten Spaghetti haben eine viel zu glatte Oberfläche, an der die Sauce nicht richtig hängen bleibt, und da diese Sauce hier eher flüssig ist, ist es fast unmöglich sie auf glatten Spaghetti ordentlich zu verteilen.

Genug lamentiert. Kommen wir zur Sauce!

Sie ist wirklich mehr als einfach herzustellen, aber trotzdem sooowas von schmatzig!

Ihr verquirlt einfach ein Eigelb (bitte so frische Eier wie möglich nehmen, da das Eigelb nicht komplett durchstocken wird) mit einem Esslöffel Butter, einem Esslöffel Milch und einem Esslöffel frisch geriebenen Parmesan. Dann fügt ihr etwas Salz hinzu und ordentlich Pfeffer und verrührt alles kräftig.

All das macht ihr am Besten in einer Pfanne, die groß genug ist, dass sie später die ganze Nudelmenge fasst, ohne dass Teile über den Rand fliegen, wenn ihr alles mischt. ;)

Nun einfach die frisch gekochten, noch heissen Nudeln in ein Sieb abgießen und zu schnell wie möglich in die Pfanne verfrachten und ordentlichst vermengen. Ab damit auf einen großen Teller, eventuell noch etwas Parmesan drüber und fertig!

Die Sauce hat ein hervorragendes Mundgefühl, fast schon als würden einem die Nudeln im Mund schmelzen… ;)

Und wenn ihr nicht wisst, was ihr mit dem übriggebliebenen Eiweiß anstellen sollt: Macht einfach Nachtisch drauss! :D

Viel Spass beim Nachkochen und eine angenehme Woche!

Alles Liebe,

Clara

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Ganz recht, ich nehme auch Rezeptwünsche an. Dieser ist ganz frisch von heute! Normalerweise geht das natürlich nicht so schnell, aber wie’s der Zufall wollte, hatte Hotel Mama gerade frischen Bärlauch gekauft.

Ich hoffe der Rezeptvorschlag sagt dir zu, Franziska! ;)

Bärlauchbutter

Ein Bündel Bärlauch zunächst waschen, dann trocken tupfen und schliesslich grob schneiden. Dann kopfüber in einem pürierstabgeeigneten Gefäß versenken, zusammen mit einer halben Tasse gutem Olivenöl, einem Esslöffel Butter, ein Teelöffel Salz, ein paar Mühlenumdrehungen Pfeffer und dem Saft einer halben Zitrone. Nun besagten Pürierstab tief in’s Gefäß stecken und darauf hoffen, dass man beim Anschalten nicht die halbe Küchenwand mit grünen Punkten verziert.

Und: Tadaaa! Das war’s schon.

Das Rezept ist einfach, aber sehr köstlich.

Es eignet sich sowohl zum Verfeinern von Saucen, auf Grillgut oder anstatt Pesto auf Nudeln.

 

Alles Liebe,

Clara

>…die verbliebene Ernte zu verbrauchen, wenn man nicht gerade sein komplettes Eisfach bis zum nächsten Winter mit Kürbis blockieren möchte… ;)

Und so wundervoll einfach herzustellen!

Kürbischutney

Zunächst eine kleine Zwiebel und eine Knoblauchzehe fein würfeln und in einem Teelöffel Öl glasig anschwitzen. Während die Zwiebel fröhlich vor sich hinbrutzelt, 500 g Kürbisfleisch würfeln und mit 300 ml Wasser bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen. Der Kürbis köchelt da so etwa 15 bis 20 Minuten vor sich hin, je nach Würfelgröße, bis er gut durch ist. Nun fügt ihr 200 ml Essig, 40 g Zucker, einen Teelöffel Vanillezucker und einen Esslöffel Mandelblätter hinzu.

Nun folgt eine beachtliche Menge an Gewürzen:
1 Tl Salz, 1 Tl Chiliflocken (kann durch eine fein gewürfelte frische Schote ersetzt werden), 1/2 Tl Cayennepfeffer, 1/2 Tl, Zimt, 1/2 Tl frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 1/2 Tl Rauchsalz, 1/2 Tl Paprikapulver, 1/2 Tl frisch geriebene Muskatnuss, 1/2 Tl getrockneter Koriander, 1/4 Tl getrockneter Estragon, 1/4 Tl gemahlener Ingwer, 1/4 Tl Curcuma

Wenn ihr die Gewürzliste erfolgreich abgearbeitet habt, lasst ihr die Mischung noch 5 Minütchen ordentlich kochen, damit sich alle Gewürze gut entfalten können. Danach füllt ihr alles in Einmachgläschen, schraubt diese gut zu und stellt sie für 5 Minuten auf den Kopf. Danach wieder umdrehen und abkühlen lassen. Wenn es „plop“ macht und der Deckel sich nach innen zieht, hat sich ein Vakuum gebildet und das Chutney sollte (vorausgesetzt ihr habt die Gläser ordentlich ausgekocht) im Kühlschrank etwa 3 Monate haltbar sein.

Mein Glas hat ganze drei Tage überlebt, dann war es alle. :D

Die Fotos gibt’s übrigens mit freundlicher Unterstützung von „Hotel Mama“, falls ihr euch über die Hähnchenschenkel wundern solltet… ;)

…zu denen das Chutney wohl auch ganz gut schmecken soll, genauso wie zu Seefisch. Meins habe ich teils zu einer leckeren Reispfanne verputzt und zum anderen für eine Portion süß-saures Wokgemüse verwendet. Ich mache nächste Woche auf jeden Fall eine neue Ladung…

Ja, wir haben immernoch Kürbis übrig… :D

Viel Spass beim Nachkochen und ein wundervolles Rest-Wochenende!

Alles Liebe,
Clara