Category: Kuchen


… in die Küche!

 

Heute mal wieder ein Gastrezept. Ich selbst habe ja kaum noch Zeit etwas einszustellen… *schäm*

 

Bienenstich à la Hotel Mama

 

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Zuerst den Ofen auf 180 °C Umluft einstellen.

 

Die Schale einer naturreinen Zitrone abreiben und beiseite stellen. Eine große rechteckige Springform mit Backpapier auslegen.

(Die Füllmenge entspricht etwa der 1,5 fachen Menge einer normalen Springform)

 

Für den Teig:

6 Eier mit

190 Gramm Zucker sehr schaumig rühren. Dazu kommt der Saft von

1 Zitrone. Jetzt  vorsichtig

190 ml Butteröl (Rapsöl mit Buttergeschmack) einrühren. Zuletzt

225 Gramm Mehl mit

3 Teelöffel Backpulver (gesiebt) mischen und unterrühren

Alles in die Springform füllen und ab damit in den heißen Ofen.

 

In einem Topf auf dem Herd

75 Gramm Butter schmelzen,

3 Esslöffel Sahne dazugeben und dann

60 Gramm Zucker und

2 gehäufte Esslöffel Honig und

1 Messerspitze Zimt und

200 Gramm gehobelte Mandeln vorsichtig unterrühren und unter Rühren einmal aufkochen lassen.

 

Nach ca. 15 Minuten im Ofen müsste der Teig schon fest genug sein, um ihn aus dem Ofen zu holen und die heiße Mandelmasse vorsichtig obenauf zu verteilen.

(Vom Rand beginnen und nicht alles in die Mitte schütten, sonst sinkt es in der Mitte ein.)

Jetzt kommt der Kuchen noch einmal für ca. 10 Minuten in den Ofen, bis die Oberfläche leicht brodelt und eine sanfte Bräunung hat.

Kuchen heraus holen und gleich mit einem Messer vorsichtig am Rand lösen, aber noch in der Form lassen. Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, geht das nicht mehr gut, der Karamell ist dann zu fest.

Sobald man die Form anfassen kann, wird der Springformrand abgenommen und in Wasser eingeweicht. Den Rand säubern… er wird später wieder gebraucht.

 

Jetzt aus

750 ml 1,5 %er Milch

2 Päckchen Puddingpulver und

2 gehäuften Esslöffeln Zucker einen sehr festen Pudding kochen. Dazu kommt am Schluss der

Zitronenabrieb. Diesen nicht mitkochen, sonst wird der Pudding bitter!

 

Wenn der Pudding abgekühlt ist (natürlich kann man den Pudding auch vor dem Backen kochen), werden

5oo ml Sahne geschlagen mit

2 Tüten Sahnesteif und

1 gehäuften Esslöffel Zucker.

 

Der Kuchen wird nun mit Hilfe des Backpapiers vom Bodenblech genommen und mit einem langen Messer einmal quer durchgeschnitten.

Die Oberseite abheben und mit einem Messer in Quadrate vorschneiden. Jetzt mit dem Mixer den abgekühlten, sehr festen Pudding wieder cremig schlagen

und dann mit einem Schneebesen die Sahne vorsichtig von Hand unterheben. Die gesäuberte Form wieder zusammensetzen und den Boden einlegen.

Mit der Pudding-Sahne-Creme bestreichen und den vorgeschnittenen Mandeldeckel wieder aufsetzen. Etwas andrücken.

Der Kuchen muss mindestens einen (besser zwei) Tage im Kühlschrank gut durchziehen.

 

Guten Appetit!

 

Viel Spaß beim Nachbacken und einen wunderschönen Sonntag!

Alles Liebe,

Clara

 

Etwas verspätet (etwa ein Jahr) , aber wie versprochen, das Rezept für einen meiner Lieblingskuchen!

Wunderbar saftig und schmatzig. Und wesentlich g’schmackiger als die üblichen „reinen“ Zitronenkuchen…

Zutaten:

4 Eier

50 ml Milch

200 g Puderzucker

125 g Kokosraspel

125 g Mehl

1 Pck. Vanillezucker

½ Pck. Backpulver

200 ml Öl

1 naturreine Zitrone für Saft und Schale

Die Mengenangaben genügen für 4 Miniatur-Kuchen oder einen großen Kuchen…

Zunächst die Eier trennen. Milch, die Hälfte des Zuckers, Vanillezucker und Eidotter schaumig rühren. Zitronensaft und -schale untermixen, dann das Öl. Das Eiweiß mit der anderen Hälfte des Zuckers steif schlagen. Mehl, Kokosraspeln und Backpulver vermengen und unter die Eigelbmasse unterrühren. Zum Abschluss in den Eischnee unterheben. Niemals die ganze Eischneemasse auf einmal! Die erste Hälfte unterrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und dann die zweite Hälfte vorsichtig unterheben bis alles gerade so vermengt ist. Nun den Teig in die eingefettete und bemehlte Form füllen und bei 180°C in den Ofen schieben.

Die Backzeit hängt von der Größe und Form der Backform ab.

4er Mini-Form oder Blech: 20 Minuten

Große, runde Form: 45 Minuten

Große Kastenform: 30 Minuten

5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann stürzen. (Es sei denn ihr habt auf einem Blech gebacken ;) )

Für die Dekoration ganz dezent mit Zuckerguss beträufeln und Kokosraspel drüberstreuen oder einfach eurer Phantasie freien Lauf lassen…

Viel Spass beim Nachkochen und ein wundervolles Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

Kiwitraumkuchen…

Wie versprochen, das erste Rezept der Geburtstagskuchenschlacht! :)

„Kiwitraumkuchen“

Zunächst:

125 Gramm Butter

125 Gramm Puderzucker und

ein Päckchen Vanillezucker schaumig rühren und nach und nach

zwei Eigelb dazugeben und sehr schaumig rühren. Danach

5 Kiwis schälen und grob würfeln und unter die Masse heben,

125 Gramm grob gehackte Walnüsse unterheben und zuletzt

1/4 Liter mit 1 Päckchen Sahnesteif geschlagene Sahne unterheben.

Nun werden in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform die Hälfte von 3 Paketen Löffelbisquits (kleingebröselt) gegeben, die Kiwi-Nuss-Sahnemasse eingefüllt und mit den restlichen Bröseln bedeckt.

Der Kuchen muss dann unbedingt über Nacht im Kühlschrank durchziehen! Andernfalls habt ihr beim Stürzen eine riesige Sauerei und die ganze Küche voller Krümel… ;)

Also am nächsten Tag auf eine Platte stürzen, die Form abheben und vorsichtig das Backpapier abziehen.

Zum Verzieren 1/4 Liter Sahne steifschlagen, zusammen mit einem Päckchen Sahnesteif und etwas Zucker. Die Sahne mit der Spritztülle auf den Kuchen geben und Scheiben von etwa 2 – 3 Kiwis dekorativ auflegen.

Und fertig ist ein Traum von Kuchen! (ganz ohne Backen)

Viel Spass beim Ausprobieren und ein wundervolles sonniges Wochenende!

Alles Liebe,

Clara

Kuchenschlacht…

Am Wochenende war mal wieder Geburtstagsfeier angesagt (Alles Gute Mama! :)) und da eine Menge Leute eingeladen waren, wurde selbstverständlich eine noch größere Menge Kuchen gebacken.

Von links nach rechts: Erdbeer-Creme-Torte, Windbeutel mit Mascarponecreme und Himbeeren, Apfelweinkuchen mit Marzipangitter, Etagere unten: Blaubeermuffins, Etagere mitte: Brombeer-Petit-Fours, Etagere oben: Limetten-Joghurt-Creme…

…Rhabarber-Baiser-Kuchen, Bienenstich, Möhrenkuchen, Kiwi-Traum-Kuchen und Moro di Venezia.

Bei so viel Auswahl, konnte man sich kaum entscheiden, was man alles probieren sollte…

Der Bienenstich war wundervoll cremig!

Der Kiwi-Traum-Kuchen sah definitiv am tollsten aus!

Am meisten Arbeit steckte definitiv in den Brombeer-Petit-Fours…

…nämlich geschätzte 5 Stunden, wobei die meiste Zeit für die Verzierung draufging.

Die Limetten-Creme dagegen benötigte nur etwa 10 Minuten!

Und zuletzt durfte natürlich die schlüpfrige Möhrenkuchendeko nicht fehlen!

Demnächst folgen selbstverständlich noch ein paar Rezepte zu den ganzen Bildern! :)

Ich wünsche einen guten Start in die Woche!

Alles Liebe,

Clara

>Draussen wird’s langsam etwas wärmer und meiner Zunge verlangt es nach frischem Obst. Was wäre also näher gelegen, als euch ein Rezept für einen wunderbar leichten Obstkuchenboden vorzustellen, welchen ihr ganz nach Belieben mit ebensolchem belegen könnt!

Das Rezept ist auch wunderbar einfach. Alles was ihr benötigt, sind 3 Eier, 60 g Mehl, 90 g Zucker, 70 ml Butteröl und 1/2 Päckchen Backpulver. Das wandert alles auf einmal in eine Schüssel, wird ordentlich verquirlt und dann in eine Tortenbodenform gegossen. Ab damit bei 190°C Umluft für 10-12 Minuten in den Ofen, abkühlen lassen, stürzen und nach Wahl belegen.

Hier fiel die Wahl auf Erdbeeren und Himbeeren, abgerundet mit etwas Tortenguss:

Wer auf die cremige Komponente nicht ganz verzichten möchte, kann natürlich unter dem Obst noch etwas Vanillepudding auf dem Tortenboden verstreichen.

Viel Spass beim Ausprobieren und ein angenehmes, hoffentlich sonniges Wochenende!

Alles Liebe,
Clara

>Die Hasen mal wieder… war ja nicht anders zu erwarten.
Aber wenn das „Hotel Mama“ Perlhühner zu Gast hat, muss natürlich auch ein wenig Unterhaltung geboten werden.

Unter der nicht-jugendfreien Attraktion steckte ein Möhrenkuchen:

Für die etwas zart Besaiteteren gab’s natürlich auch noch eine völlig ferkeleifreie Torte, die trotz ihres Bewohners glücklicherweise völlig katzenhaarfrei war. Aber wer würde eine so schmatzig aussehende Erdbeertorte auch nicht erobern wolllen.

Und weil ich’s hier noch nicht gemacht hab:

Alles Gute (nachträglich) zum Geburtstag Mämmerchen! :)

Ich wünsche ein wunderschönes Wochenende und viel Spass beim Fotos ansabbern.

Alles Liebe,
Clara

>…und das in nur 5 Minuten? Null Problemo!

Hier kommt das Rezept für ein „Cup“-Cake… im wahrsten Sinne des Wortes. ;)

Man nehme:
1 Eiweiß und schlägt es steif, dann schlägt man
1/2 Esslöffel Zucker oder Zuckerersatz unter und
1 Esslöffel Milch (etwa 10 ml). Nun kommt
1 gehäufter Esslöffel Mehl darüber (etwa 15 Gramm)
1 gehäufter Teelöffel Bitterkakaopulver (etwa 6 Gramm)
1 Prise Backpulver und eine Prise Zimt.

Alles sorgfältig unterheben und in eine mikrowellenfeste Tasse füllen. Am Besten eine große Tasse, der Teig geht in der Mikrowelle zwischenzeitlich ziemlich auf und ihr wollt ja nicht alles einsauen. ;)

Nun ab damit in die Mikrowelle, bei voller Power, für 2 Minuten.
Danach sollte der Inhalt so aussehen:

Ohne Deko natürlich noch nicht sonderlich ansprechend. Also ab damit auf einen hübschen Teller, etwas Puderzucker obendrauf und tadaa:

Klar, wird nicht der beste Kuchen sein, den ihr je gegessen habt und besonders dekadente Dessert-Fetischisten werden jetzt sicher die Nase rümpfen, aber: eine schöne Abwechslung zum Frühstücks-Pfannkuchen. Er schmeckt ziemlich lecker, schön schokoladig, von der Konzistenz her ziemlich fluffig (erinnert etwas an Pannetone) und das Beste: vom ersten Griff zur Schüssel bis zum Gabel-in-den-Kuchen-pieksen: Nur fünf Minuten!

Also durchaus im Halbschlaf vor dem Frühstück machbar. Ich rate allerdings davon ab, wenn man mehr Kuchen will und das Rezept verdoppelt, die Masse trotzdem nur in eine Tasse zu füllen. Das endet in rohem Rand, verbrannter Mitte und Frust. Dann doch besser zwei Tassen füllen und nacheinander „backen“. Die 2 Minuten Zeit mehr könnt ihr sicher opfern. ;)

Viel Spass beim Ausprobieren und eine wunderschöne Woche!

Alles Liebe,
Clara

>Bevor es an die allseits beliebten Neujahrsvorsätze geht, man kennt das ja, sich gesünder zu ernähren, mehr Sport zu treiben und andere wundervolle Ideen, die im Schnitt nach drei bis vier Wochen wieder verworfen werden, haut man an Silvester ja meist nochmal so richtig rein.

In diesem Sinne habe ich gestern mal etwas mehr Aufwand investiert. Ich will euch nichts vormachen, bis ihr diese Torte fertig habt, benötigt ihr schon gute drei Stunden in der Küche. Ein Teil davon ist natürlich auch Wartezeit beim Backen und Abkühlen lassen der Kuchen.

Schokoladen-Kokos-Torte

Basis für die Torte ist ein Schokoladenkuchen, der ganz ohne die Extravaganzen natürlich auch wundervoll schokoladig und fluffig schmeckt und an sich nicht so viel Aufwand macht.

Die folgenden Zutaten füllen zwei 18 cm Springformen oder eine große. Wer nur eine kleine Form oder einen winzigen Ofen hat, wie ich, kann das Rezept problemlos halbieren. Den ganzen Teig machen und einfach nacheinander backen ist nicht zu empfehlen, weil beim Mischen des Teigs das Backpulver schon aktiviert wird. Der zweite Teig würde also nur noch sehr schlecht aufgehen und das wollen wir ja nicht. Da ich eine Torte zum „hochstapeln“ wollte, hab ich zwei Mal die kleine Springform gefüllt.

Insgesamt benötigt man:
200 g Mehl
200 g Zucker (Davon 2 gehäufte EL Vanillezucker)
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
40 g Bitterkakaopulver
175 g Butter (auf Zimmertemperatur)
2 Eier
150 g Schmand

Zunächst wird das Mehl mit Bitterkakaopulver, Backpulver und Natron vermengt. Für einen besonders fluffigen Kuchen, das Mehl am Besten durchsieben.

In einem zweiten Topf wird mit einem Handrührer die weiche Butter mit dem Zucker cremig geschlagen. Das benötigt etwa 3 bis 4 Minuten, so dass sich der größte Teil des Zuckers gelöst hat. Zu dieser Masse geben wir nun die Eier und den Schmand und schlagen so lange weiter, bis eine einheitliche, cremige Masse entstanden ist.

Diese Masse wird nur mit der Mehlmischung verrührt, bis keine Mehlklümpchen mehr zu sehen sind. Nicht zu lange rühren, sonst geht der Teig nachher nicht richtig auf.

Den Teig gießen wir nun in die Backform (Nicht vergessen: Boden mit Backpapier überziehen) und geben ihn bei 180°C Umluft für 25-30 Minuten in den Ofen. Diese Backzeit ist für eine kleine Form angesetzt. Bei der kompletten Teigmenge und einer großen Form einfach um 5-10 Minuten erhöhen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Die Form sollte in etwa zur Hälfte gefüllt sein, der Kuchen geht sehr gut auf. Nach 30 Minuten habt ihr jetzt einen schön fluffigen Schokokuchen.

Wer keine Torte daraus machen möchte, kann den Kuchen jetzt einfach in der Form auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben oder mit Kuvertüre überziehen. Zuckerguss würde ich nicht empfehlen, den saugt der Kuchen auf. ;)

Da ich aber jetzt eine Torte machen wollte, bin ich folgend weiterverfahren. Vorsichtig mit einem Messerchen den Kuchen vom Rand der Springform lösen und auf ein Kuchengitter stürzen. Nun am Besten vollständig auskühlen lassen, bevor ihr den Kuchen aus der Springform löst, sonst bleibt der Rand nicht glatt und ihr lauft Gefahr, dass der Kuchen ein wenig in sich zusammenfällt. Ist der Kuchen aus der Form gelöst, wird Kuchen Nummer zwei gebacken und ebenso behandelt.

Die zwei Kuchen werden nun jeweils genau auf halber Höhe vorsichtig durchgeschnitten. Bevor ihr dies tut, solltet ihr, wenn nötig, die Oberseite glätten. Kuchen bilden beim Backen ja meist in der Mitte einen kleinen Berg. Den müsst ihr komplett abschneiden, damit die Schichten nachher gerade aufeinanderliegen. Das Teilen des Kuchens geht dann am Besten mit einem Zwirnsfaden. Rundherum auf halber Höhe etwa 2 cm tief eine Rille mit einem Kneipchen einschneiden. In diese Rille einen sehr reissfesten Bindfaden einlegen, Fadenenden überkreuzen und dann langsam auseinanderziehen. Wem das zu abenteuerlich ist, der kann aber auch einfach ein Brotmesser benutzen. Dann am Besten von zwei Seiten zur Mitte schneiden. Nie einfach quer durch, sonst lauft ihr Gefahr, dass euch eine Ecke am Rand abbricht.

Für den nächsten Schritt ist es von großem Vorteil, wenn ihr einen Tortenring besitzt, andernfalls könnte das Ergebnis ein wenig schief werden. Den Tortenring platziert ihr auf dem Teller, auf dem die Torte nachher liegen soll. Es ist praktisch unmöglich die Torte nachher noch „umzusetzen“ ohne sie zu zerstören. ;)

Ihr beginnt damit, dass ihr den Boden von Kuchen Nummer 1 in den Tortenring legt. Auf diesen Boden kommt nun eine Schicht Creme. Ich werde euch jetzt nicht das abenteuerliche Verfahren aufschreiben, in dem ich laktosefreie Schokocreme produziert habe. Auf Wunsch kann ich das natürlich noch tun, für’s Erste nehmt einfach irgendwas Nutellaartiges, das gibts inzwischen ja in Milliarden von Geschmacksrichtungen, oder eine stinknormale Buttercreme. Jetzt folgt die Oberseite von Kuchen Nummer 1, eine Schicht Creme, die Oberseite von Kuchen Nummer 2, eine Schicht Creme und abschliessen der Boden von Kuchen Nummer 2. Den Boden legt ihr am Besten mit der Unterseite nach oben hinein, dann habt ihr eine schöne glatte Fläche, die nicht allzusehr krümelt.

Nun den Tortenring schön festziehen und alles in den Kühlschrank stellen zum „setzen“.

Nun macht ihr euch an den Kokosüberzug. Hierfür benötigt ihr Puderzucker, Kokosmilch, natur-Frischkäse, Batida-de-Coco und Kokosraspel.

In eine Schüssel gebt ihr etwa 70 ml Kokosmilch, 70 Gramm Frischkäse und einen Esslöffel Batida-de-Coco. Nun schmeisst ihr den Handrührer an und verschlagt das Ganze. Nun gebt ihr Esslöffel für Esslöffel Puderzucker hinzu, bis der Schüsselinhalt in etwa die Konzistenz von Pudding hat. Nicht wundern, es ist gut möglich, dass ihr hierfür mehr als ein halbes Paket Puderzucker benötigt. Noch 4-5 Minuten weiterschlagen, damit der Puderzucker sich vollständig löst. Jetzt kippt ihr etwa das halbe Paket Kokosraspel (100 g) in die Schüssel und schlagt weiter, bis alles gut vermengt ist. Der Schüsselinhalt sollte jetzt ziemlich genau wie Raffaello schmecken. ;)

Nun könnt ihr euren Teller wieder aus dem Kühlschrank holen und vorsichtig den Tortenring entfernen. Den Überzug verteilt ihr nun sehr vorsichtig mit einem Messer um die Torte. Nicht zu fest drücken, sonst löst ihr möglicherweise Brösel vom Teig ab. Ist die Torte vollständig eingeschlagen, verteilt ihr noch ein paar Kokosraspel auf der Oberfläche.

Wer will, kann jetzt noch etwas Deko obenauf setzen. Ihr solltet es mit der Menge allerdings nicht übertreiben, da auf den Kokosraspeln nichts wirklich kleben bleibt und ihr wollt ja nicht, dass beim Transport später die Deko runterfällt. Ich hab mich mit ein paar Nougat-Röschen begnügt.

Alles in Allem zwar recht viel Aufwand, aber glaubt mir, die Torte ist es wert.

Ich wünsche euch Allen ein frohes neues Jahr und drück Euch natürlich die Daumen, dass eure Neujahrsvorsätze etwas länger halten als drei Wochen. ;)

Alles Liebe,
Clara

>…aber keinen Anlass findet einen ganzen Kuchen zu backen?

Ganz einfach:
Man benutzt Clara’s „Teig für drei Muffinformen“-Rezept
Ich hab gestern mal ein wenig rumprobiert und tatsächlich ein Rezept zusammengemixt bekommen, was für gerade mal 3 oder 4 Muffins reicht. Eine angenehme Menge, wenn man sie alleine in 2 Tagen alle bekommen möchte, oder wenn mal nur eine Person zum Kaffee vorbeikommt, man aber kein ganzes Blech backen will! Das Schöne an dem Teig ist, dass er locker genug ist, um ihn auch in einer Mini-Kuchen-Form backen zu können.

Wenn ihr Muffinformen benutzt, habt ihr dafür sicher Papierförmchen, für so hübsche Formen wie diese hier gibt es leider keine. Also: Mit Butter einpinseln und mit Grieß ausschlagen, damit sich der Teig nachher auch gut löst. Da ich mir nicht sicher war, ob es nicht doch zu viel Teig wird, hab ich noch eine zweite kleine Form vorbereitet. Wer keine Muffinformen hat, kann auch einfach kleine Einmachgläser benutzen, vorrausgesetzt die Öffnung oben ist nicht schmaler als das Glas selbst, sonst müsst ihr den fertigen Muffin in Stücken rauslöffeln. Auch nicht schlecht, wie ich festgestellt habe, wenn man die Teilchen bei einem gemütlichen Filmabend futtern möchte, ohne dabei das Sofa vollzukrümeln. ;) Ich hab meinen Restteig übrigens in einer kleinen Konservendose gebacken, das ging auch hervorragend.

Nun benötigen wir zwei Schüsseln und einen elektrischen Handrührer.

In Schüssel Nummer eins wird ordentlich schaumig geschlagen: 1 Ei, 50 ml Milch, 30 g Frischkäse (ohne Kräuter oder sonstige salzige Zusatzstoffe, wenn ich bitten darf), 10 ml Zitronensaft, etwas Zitronenschalenabrieb, 1 EL Rum, 40 g Zucker

In Schüssel Nummer zwei vermengen wir nun: 75 g Mehl, 1 gestrichenen Tl Backpulver, 1/2 Tl Natron, 1 Prise Salz, 20 g Bitterkakaopulver

Jetzt werden die zwei Schüsselinhalte zusammengegossen und vorsichtig vermengt. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig pampig und geht nicht mehr so schön auf!

Nun ab mit dem Teig in die Formen. Nicht zu großzügig füllen, er geht recht gut auf. Hier hab ich vorsichtshalber doch ein bisschen zu wenig genommen, etwas mehr darf schon rein.

Und als letztes ab mit den Formen in den Ofen bei 175°C Umluft. Muffins benötigen etwa 20 Minuten, meine Form war 25 Minuten im Ofen, wäre sie ganz voll gewesen, wären es wohl etwa 30 Minuten gewesen. Beim Backen wird der Teig dann wunderbar schokoladig-braun. Vor dem Rausholen die Stäbchenprobe nicht vergessen!

Der Kuchen schmeckt wunderbar, wenn er noch leicht warm ist, sofern ihr ihn aus den Förmchen bekommt, ohne euch die Finger zu verbrennen.

Wenn nicht, ist es auch nicht tragisch, er ist natürlich auch kalt noch ein Genuss. Ich könnte ihn mir noch hervorragend mit einem Klecks Sahne vorstellen, die hatte ich gestern aber natürlich nicht da, oder als Basis für eine Cremetorte. Pur ist er auf jeden Fall sehr saftig, nicht zu süß und wundervoll schokoladig! Wen der Grieß nach dem Backen in der Optik stört, der kann die Formen natürlich auch mit Mehl ausschlagen, meiner Erfahrung nach zu urteilen, trennt das aber nicht ganz so gut. Die Hauptsache ist ja ohnehin, dass es schmeckt.

Obwohl das Stückchen hier doch sehr fluffig ausschaut… Mjam!

Viel Spaß beim Nachbacken und einen wunderschönen Sonntag!

Alles Liebe,
Clara

Key Lime Pie

>

Eine zweite Variante. Ein kleines bisschen aufwändiger, aber auch wesentlich leckerer!

Zunächst backen wir einen Mürbeteigboden. Die Mengenangaben reichen für eine normale Quicheform. (Das sind die Dinger mit dem gewellten Rand. ;) )

250 g Mehl mit
125 g Margarine
1 Ei
3 EL Puderzucker und
1/2 TL Backpulver verkneten.
Dann den Teigklumpen für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Der Teig wird dann ausgerollt und in die nicht eingefettete Quicheform drappiert und an den Seiten mit einer Gabel angedrückt. Der Teigboden wird an einigen Stellen leicht mit der Gabel durchstochen. Das ist dafür gut, dass der Teig beim Backen keine Blasen bildet, sondern schön glatt bleibt. Nun bei 180°C Umluft für 20 Minuten in den Ofen geben. Der Mürbeteigboden sollte vor der weiteren Verwendung völlig ausgekühlt sein. Er lässt sich demnach auch wunderbar am Tag vorher vorbereiten. Der fertig gebackene Boden lässt sich sogar Problemlos einfrieren, falls man mal spontan einen brauchen sollte. ;)
Für die Füllung verrühren wir
500 g 3,5% Joghurt mit
90 g Zucker (davon 20 Gramm Vanillezucker), dem
Saft von 4-5 Zitronen oder Limetten (etwa 100 ml) und dem
Abrieb der Schalen selbiger. Unbedingt ungespritzte Früchte kaufen! Hinzu kommen noch
50 g geschmolzene Margarine und
165 ml Kaffesahne (die komische Zahl kommt daher, dass das genau der Inhalt einer laktosefreien Kaffesahneflasche ist ;) ).
Optimal ist es natürlich, wenn alle Zutaten auf Zimmertemperatur sind, andernfalls müsst ihr gut aufpassen, dass euch die Margarine beim Unterziehen nicht flockt.
Nun alles mit dem Küchenquirl ordentlich verrühren und als letztes noch 2 Päckchen Gelantinefix kräftig unterschlagen. Alles auf den Mürbeteigboden giessen und ab damit in den Kühlschrank. Die Füllung braucht eine geschätzte halbe Stunde bis sie fest ist, der Kuchen kann jedoch auch problemlos am Vorabend gemacht werden. Dann zieht der Mürbeteig noch ein wenig Feuchtigkeit und springt den Leuten beim Happen-abstechen nicht vom Teller.
Unverziert sieht er natürlich etwas unspektakulär aus, ich Depp hab natürlich verpennt ein Foto vom fertig verzierten Kuchen zu machen, das folgt noch… irgendwann… :D
Als Deko eignen sich kleine Baisers, Sahnehäubchen, Schokodekor, gelber oder grüner Zucker oder kandierte Limetten-/Zitronenscheiben. Lieber zu wenig als zu viel Deko, der Kuchen macht sich in dezent-dekadenter Ausführung am Besten. ;)
Viel Spass beim Ausprobieren und eine angenehme Rest-Woche!
Alles Liebe,
Clara